02:36 19 November 2018
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    Gasverteilungsstation im ukrainischen Gebiet Lwiw (Archivbild)Ukrainischer Präsident Petro Poroschenko

    Poroschenko will die Ukraine vor einer neuen „russischen Gasknechtschaft“ verschonen

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    Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko erkärte auf einem Treffen mit der Rechnungskammer der Ukraine seinen Unwillen zur Rückkehr in die „russische Gasabhängigkeit“.

    Laut dem Pressedienst des Staatsoberhaupts rief Poroschenko dazu auf, „den Populisten, die einen Rückgang des Gaspreises versprechen, keinen Glauben zu schenken“.

    „Hören Sie sich die heutigen Versprechungen der Populisten an, das Gas um das Zwei-, Drei- oder Vierfache billiger zu machen, einige gingen sogar soweit, den Preis um das Sechsfache zu senken. Das kann nur durch die Rückkehr in die russische Gasknechtschaft erfolgen“, sagte Poroschenko.

    Er betonte, dass er es nicht erlauben werde, die Ukraine in die „Gasabhängigkeit zurückzugeben“.

    „Nur mit Mühe konnten wir uns aus dieser Knechtschaft befreien — und jetzt versuchen einige, wieder dorthin zurückzukehren“, hieß es.

    „Das Land der sogenannten russischen Welt zuzuwenden, werde ich unter allen Umständen nicht zulassen. Ich rate Ihnen, weniger auf die süßen Stimmen der Pseudo-Verteidiger zu hören. Warum? Weil in diesen viel Honig und wenig — oder vielleicht überhaupt keine – Wahrheit steckt“,  erklärte Poroschenko.

    Zuvor hat er gefordert, einkommensschwache Schichten der Bevölkerung vor dem Wachstum der Tarife zu schützen.

    Am 19. Oktober genehmigte die Regierung der Ukraine eine Erhöhung der Gaspreise für die ukrainische Bevölkerung um 23,5 Prozent ab dem 1. November 2018.

     

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    Tags:
    Gaslieferungen, Energieministerium der Ukraine, Petro Poroschenko, Russland, Ukraine