10:37 19 November 2018
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    Kochplatte und ukrainische Geldscheine

    „Wir wissen nicht, wie wir überleben“: Ukrainer über Preisanstieg für Gas schockiert

    © Sputnik / Stringer
    Wirtschaft
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    Nach der verkündeten Erhöhung der Gaspreise und Tarife für kommunale Dienstleistungen in der Ukraine hat der TV-Sender 112 Ukraina eine Meinungsumfrage in verschiedenen Städten durchgeführt.

    Die Ukrainer sollten die Frage beantworten, ob sie zu dem Preisanstieg bereit sind.

    So sagte ein Bewohner der ukrainischen Hauptstadt Kiew: „Ich finde das sehr schlecht. Die Leute haben es jetzt sehr schwer. Zahlen? Wir werden arbeiten und zahlen. Wir wissen aber nicht, wie wir überleben können.“

    „Was den durchschnittlichen Lohn in der Ukraine anbelangt, so geht fast ganz drauf für die Bezahlung der kommunalen Dienstleistungen“, beklagte sich eine weitere Bewohnerin von Kiew.

    „Ich schalte jetzt keine Heizung ein und sitze in der kalten Bude. Was soll ich tun? Wir müssen irgendwie überleben. Wir werden es versuchen. Ich weiß nicht, wie“, erzählte eine weitere Befragte.

    „Ich werde sparen, sparen. Was aber die Heizung betrifft, so können wir nicht sparen, weil die Heizung nach den Quadratmetern, in denen wir wohnen, verrechnet wird. Das heißt, dass wir bei etwas anderem sparen müssen: Strom, Gas, Wasser und so weiter. Nur Sparen“, betonte eine Bewohnerin der Stadt Tscherkassy in der Zentralukraine.

    Am 19. Oktober genehmigte die ukrainische Regierung eine Erhöhung der Gaspreise für die ukrainische Bevölkerung um 23,5 Prozent ab dem 1. November 2018. Nun müssen die Ukrainer 305 US-Dollar (zirka 265 Euro) pro 1.000 Kubikmeter zahlen.

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    Tags:
    Anstieg, Gaspreis, umfrage, TV-Sender 112 Ukraina, Ukraine