10:43 18 November 2018
SNA Radio
    Erdöl (Symbolbild)

    Folgen der Sommerdürre: Deutschland greift auf Ölreserven zurück

    CC BY-SA 2.0 / Eelke
    Wirtschaft
    Zum Kurzlink
    44421

    Die Bundesregierung hat ausnahmsweise den Zugriff auf Treibstoff aus der deutschen Erdöl-Reserve erlaubt. Das berichten deutsche Medien am Freitag unter Berufung auf das Bundeswirtschaftsministerium.

    Den Meldungen zufolge führte der Dürre-Sommer zu einem historischen Tiefststand des Rheins. Dadurch soll die Verbindung zwischen dem Ölzentrum Rotterdam und dem Südwesten Deutschlands gestört worden sein.

    >>> Weitere Sputnik-Artikel: Sprudelnde Quellen? Russland bohrt vergeblich nach Öl

    Die Erlaubnis sei auf Vorratslager für Diesel und Benzin im Regierungsbezirk Köln, in den Ländern Hessen, Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg sowie den Regierungsbezirk Unterfranken beschränkt, schreiben die Medien. Auch Treibstoff für Flugzeuge in bestimmten Vorratslagern in Hessen, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz seien betroffen. Die Verordnung sei am Donnerstag veröffentlicht worden und am Freitag in Kraft getreten.

    Das Wirtschaftsministerium darf die Vorräte freigeben, um Störungen in der Energieversorgung zu verhindern oder zu beheben, so Medien. Die Bundesregierung habe von der Reserve bisher 1991 in der Irak-Kuwait-Krise, 2005 wegen des Hurrikans Katrina und 2011 wegen der Libyenkrise Gebrauch gemacht.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren
    Tags:
    Fluss, Reserve, Versorgung, Tanker, Schiff, Wasser, Hitze, Wetter, Dürre, Sommer, Benzin, Treibstoff, Energie, Öl, Erdöl, Nordrhein-Westfalen, Hessen, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Deutschland