22:03 17 November 2018
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    Sanktionen zuwider: Berlin und Moskau weiten Handel aus

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    Wirtschaft
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    Der Handelsumsatz zwischen der Russischen Föderation und der Bundesrepublik Deutschland ist seit Jahresbeginn um fast ein Viertel gestiegen. Dies berichten russische Medien im Vorfeld des Vierer-Gipfels in Istanbul unter Verweis auf den Kreml-Pressedienst.

    Demnach ist der Handel zwischen den beiden Ländern in den ersten acht Monaten des laufenden Jahres im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um fast ein Viertel gewachsen.

    >>> Mehr zum Thema: Deutsche Wirtschafts-Renaissance in Russland

    Im Jahr 2017 stieg das Volumen des russisch-deutschen Handels um 22,8 Prozent und belief sich auf 50 Milliarden US-Dollar.

    „Von Januar bis August 2018 stieg das Volumen des russisch-deutschen Handels um 24 Prozent (plus 7,5 Milliarden US-Dollar) im Vergleich zu dem gleichen Zeitraum im Jahr 2017 und belief sich auf 39 Milliarden US-Dollar. Die russischen Exporte nach Deutschland stiegen dabei um 35 Prozent auf 22,1 Milliarden Dollar, die Importe wuchsen um 12 Prozent auf 16,9 Milliarden US-Dollar“, so der Kreml-Pressedienst.

    Das Gesamtvolumen der angehäuften deutschen Investitionen in Russland übersteigt 18 Milliarden US-Dollar und jenes der russischen Investitionen in Deutschland 8,1 Milliarden.

    Der Handelsumsatz zwischen Russland und Frankreich von Januar bis Juli des laufenden Jahres stieg um 22,5 Prozent im Unterschied zum gleichen Zeitraum des Vorjahres. Der bilaterale Handel zwischen Russland und der Türkei in den ersten acht Monaten des Jahres 2018 erreichte ein Plus von 30 Prozent.

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    Tags:
    Handelsumsatz, Handel, Sanktionen, Pressedienst des Kremls, Türkei, Frankreich, Russland, Deutschland