06:23 19 November 2018
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    Rheinmetall-Zentrale in Düsseldorf (Archivbild)

    Der Rubel rollt beim Rüstungskonzern Rheinmetall

    © AP Photo / Martin Meissner
    Wirtschaft
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    Die weltweit höheren Militärbudgets bescheren dem deutschen Rüstungskonzern Rheinmetall volle Auftragsbücher. Nach Angaben des Unternehmens haben sich die Bestellungen für Panzer, Munition und andere militärische Güter in den ersten drei Quartalen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum fast verdoppelt.

    Der Ordereingang für Rüstungsgüter lassen die Gesichter in der Konzernzentrale in Düsseldorf strahlen: Für rund 4,5 Milliarden Euro wurden von Januar bis September Panzer, Munition und anderes Militärgerät bestellt. Das lag vor allem an einer Großbestellung aus Australien für Radpanzer und Lastwagen.

    „Wir profitieren bei Defence (Verteidigung) vom wachsenden Nachholbedarf bei der Ausrüstung der Bundeswehr und vom militärischen Modernisierungsbedarf in vielen Ländern weltweit“, sagte Konzernchef Armin Papperger laut dpa.

    Rundum positiv laufe das Geschäft dennoch nicht — der Umsatz in den ersten drei Quartalen sank in der Rüstungssparte sogar um 2,9 Prozent auf 1,97 Milliarden Euro. Das Minus lag aber zum Großteil an negativen Währungseffekten — in lokalen Währungen war es nur ein Rückgang von 0,6 Prozent.

    Für das Gesamtjahr 2018 kappte der Konzern seine Umsatzerwartung für die Rüstungsgeschäfte. Statt einer Steigerung von 12 Prozent werden es nun nur noch schätzungsweise 6 bis 7 Prozent. Ein Grund: Für einige Aufträge fehlen noch die Exportgenehmigungen.

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    Tags:
    Verteidigung, Metallindustrie, Waffenhandel, Rüstungsauftrag, Rubel, Rheinmetall, Düsseldorf, Russland, Deutschland