16:39 15 Dezember 2018
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    Situation in Syrien

    400 ausländische Firmen nehmen am Wiederaufbau Syriens teil – Außenministerium

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    Wirtschaft
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    Rund 400 ausländische Unternehmen werden laut dem syrischen Vizeaußenminister Ayman Susan in der nächsten Zeit mit dem Wiederaufbau der syrischen Infrastruktur beginnen.

    Im Einklang mit den Anweisungen der syrischen Regierung sollten einheimische Unternehmen dabei Vorrang haben, betonte Susan in einem Interview mit der Zeitung „al-Iqtisad" und forderte die ausgewanderten syrischen Geschäftsleute zur Heimkehr auf. Einige Delegationen syrischer Unternehmer, die zurzeit im Ausland, unter anderem in Ägypten, tätig seien und sich bereit erklärt hätten, in den wirtschaftlichen Wiederaufbau des Landes zu investieren, hätten Syrien bereits besucht, verriet er.

    Im September 2017 habe das Außenministerium ein Amt für wirtschaftlichen Aufbau geschaffen, das bereits mehrere tausende Anfragen erhalten habe. 400 davon seien schon bearbeitet worden: „Das sind mehr als 400 Firmen aus verschiedenen Ecken der Welt, unter anderem auch aus Russland, China und Indien, sowie Unternehmen syrischer Emigranten. Sie haben sich bereit erklärt, an dem Wiederaufbau Syriens zu arbeiten, und in nächster Zeit damit zu beginnen", so Susan.

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    Die gegenüber Syrien feindlich eingestellten westlichen Länder würden keine Möglichkeiten für Investitionen in den Wiederaufbau des Landes bekommen, fügte er hinzu. Unter den Antragstellern seien auch italienische und spanische Firmen gewesen, was zu Meinungsdifferenzen in Bezug auf Syrien in der EU geführt habe.

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    Tags:
    Wirtschaft, Firmen, Unternehmen, Wiederaufbau, Syrien