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    EXKLUSIV: So leiden deutsche Firmen in Russland unter den Sanktionen – VIDEO

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    Der Russland-Beauftragte des „Bundesforums Mittelstand“, Siegfried Fischer, vertritt Interessen deutscher – vor allem mittelständischer – Unternehmen in Russland. Mehrere tausende deutsche Firmen sind ihm zufolge dort aktiv. „Diese haben es wegen der anti-russischen Wirtschaftssanktionen schwer“, erklärt er im exklusiven Studio-Interview.

    „Mittelstand ist eine typisch deutsche Bezeichnung“, sagte Dr. Siegfried Fischer, Russland-Beauftragter für das „Bundesforum Mittelstand“, im Studio-Gespräch mit Sputnik.

    Denn viele russische Wirtschaftspartner würden ihm immer wieder die Frage stellen, was der Mittelstand überhaupt sei. Er sei auch dazu da, den russischen Partnern deutsche Eigenheiten im Wirtschaftsleben nahezubringen.

    „Wir gehen davon aus, dass wir ungefähr 250.000 deutsche mittelständische Betriebe haben, die bis zu 90 Prozent unseres Wirtschaftsumfangs stemmen. Laut Definition sind das Unternehmen, die weniger als 500 Mitarbeiter haben und weniger als 50 Millionen Euro Jahresumsatz.“

    Derzeit seien etwa 5.000 deutsche Firmen in Russland wirtschaftlich tätig, „von denen nicht alle Mittelständler sind“.

    Das „Bundesforum Mittelstand“ mit Sitz in Berlin ist eine Vereinigung, die den unternehmerischen Mittelstand in Deutschland – und weltweit – unterstütze. „Dabei setzt sich der Verband für die Interessen seiner Mitglieder ein und sieht sich in direkter Mitverantwortung für unser Land und damit als Partner der Politik“, heißt es in der Satzung des Bundesforums.

    Tags:
    US-Sanktionen, Unternehmen, Betrieb, Schaden, Mittelschicht, Verluste, Wirtschaft, Deutschland, Russland
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