02:19 16 Dezember 2018
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    Nord Stream-Pipeline-Bau (Symbolbild)

    Nach Umsetzung von Nord Stream 2: Kreml bewertet möglichen Gastransit durch Ukraine

    © Sputnik / Igor Sarembo
    Wirtschaft
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    Der Pressesprecher des russischen Präsidenten Dmitri Peskow hat gegenüber Reportern über die Zukunft des Gastransits durch die Ukraine nach der Umsetzung des Pipeline-Projekts Nord Stream 2 gesprochen.

    In Bezug auf die Aussage der Bundeskanzlerin Angela Merkel über die Notwendigkeit der Beibehaltung des Gastransits durch die Ukraine betonte Peskow, dass der russische Staatschef schon mehrmals zu dieser Möglichkeit Stellung genommen hätte.

    „Er (Wladimir Putin – Anm. d. Red.) sprach davon, dass es mit der Inbetriebnahme von Nord Stream 2 in der Tat nicht darum gehe, den Transit durch die Ukraine zu stoppen. Eigentlich wird dieser Transit weiter möglich sein, aber wieder hängt alles von der ukrainischen Seite ab“, verlautbarte Peskow.

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    Präsident Wladimir Putin hat wiederholt bekräftigt, dass die Inbetriebnahme der Gaspipeline Nord Stream-2 nicht den Stopp des Transits von russischem Gas durch die Ukraine in die EU impliziere. Sollten die Lieferungen wirtschaftlich rentabel sein, würden sie fortgesetzt.

    Der russische Energieriese Gazprom hat seinerseits mehrmals die Bereitschaft geäußert, den Gastransit durch die Ukraine nach 2019 beizubehalten, wenn Kiew die wirtschaftliche Tragfähigkeit des entsprechenden Vertrags nachweist.

    Nord Stream 2 ist das Projekt für eine weitere Gaspipeline zwischen Russland und Deutschland, die auf dem Grund der Ostsee verlegt werden soll. Ihre Gesamtkapazität soll etwa 55 Milliarden Kubikmeter Gas pro Jahr erreichen. Der Betriebsstart ist für Ende 2019 geplant.

    Der Bundesregierungssprecher Steffen Seibert hatte Ende November das Engagement Deutschlands am Projekt erneut bestätigt.

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    Bei Nord Stream 2 handele es sich in erster Linie um ein Wirtschaftsprojekt. Es habe aber auch eine politische Dimension, nämlich die Frage der künftigen ukrainischen Transitrolle für russisches Gas. Darüber brauche man Klarheit, so Seibert.

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    Tags:
    Gastransit, Pipeline-Projekt Nord Stream 2, Gazprom, Wladimir Putin, Dmitri Peskow, Ukraine, Russland