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    Wegen der Abgas-Manipulation haben sich nach Angaben der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) 81.000 Kunden einer Klage gegen Volkswagen angeschlossen. Die Zahl habe sich innerhalb einer Woche fast verdreifacht.

    Stellvertretend für vom Abgasskandal betroffene VW-Kunden zieht der Verbraucherzentrale Bundesverband vor Gericht. Ziel sei es, dass den Betroffenen Schadenersatz zugesprochen wird.

    81.000 Autofahrer hätten inzwischen einen Eintrag in das Klageregister beantragt, um sich an der Klage gegen VW zu beteiligen. Das teilte der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) dem Norddeutschen Rundfunk mit. 

    Es handelt sich um eine Musterfeststellungsklage. Die Verbraucher müssen bei dieser Form keine Prozesskosten fürchten. Das Prozessrisiko liegt allein beim Verbraucherzentrale Bundesverband. Der hat das Klageregister vor knapp zwei Wochen eröffnet.

    Zahl der Kläger wird weiter steigen

    Das Interesse, sich an der Klage zu beteiligen, sei offensichtlich sehr groß, sagte vzbv-Chef Klaus Müller dem NDR.

    "Wir rechnen damit, dass die Zahl der Anmeldungen weiter steigt."

    Anmelden können sich betroffene Verbraucher noch bis einen Tag vor dem ersten Termin beim Oberlandesgericht Braunschweig. Dieser Termin steht noch nicht fest.

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    Tags:
    Manipulationen, Abgasen, Diesel-Affäre, Dieselgate, Dieselskandal, VW-Konzern, Klaus Müller, Deutschland