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    Röhren für die Gaspipeline Turkish Stream

    Ukraine berechnet Verluste durch Turkish Stream

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    Wirtschaft
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    Nach der Inbetriebnahme der Pipeline Turkish Stream würde sich der Transit des russischen Erdgases durch die Ukraine um 12 bis 13 Milliarden Kubikmeter pro Jahr verringern. Davor warnt der Chef des ukrainischen Rates für Gasindustrie und Erdgasmarkt, Leonid Unigowski, in einem Interview.

    Kiew sollte laut Unigowski ausländische Partner zur Teilnahme an der Verwaltung seines Erdgastransportsystems heranziehen, vorrangig Betreiber aus Italien – das Land bekomme jährlich 23 Milliarden Kubikmeter Gas über die Ukraine.

    „Es gibt aber wenig Chancen, die Kapazität unseres Erdgastransportsystems bei 70 bis 90 Milliarden Kubikmeter aufrechtzuerhalten. Möglich sind 40 bis 60 Milliarden. Wenn wir die Frage zu den ausländischen Partnern lösen“, sagte Unigowski gegenüber dem TV-Sender „24. Kanal“.

    Zuvor hatte der russische Energiekonzern Gazprom die Fertigstellung des mehr als 900 Kilometer langen Meeresabschnitts von Turkish Stream angekündigt.

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    Gaspipeline in der Ukraine
    © Sputnik / Pawel Palamartschuk
    Vor Kurzem zeigte Serbien Interesse an dem Projekt: Außenminister Ivica Dacic sagte, die Pipeline werde die Stabilität der Gaslieferungen gewährleisten und seinem Land ermöglichen, ein Transitland zu werden.

    Die Pipeline Turkish Stream besteht aus zwei Strängen mit einer Durchlasskapazität von je 15,75 Milliarden Kubikmetern Gas pro Jahr. Der Unterwasserteil der Leitung wird etwa 930 Kilometer lang sein. Die Pipeline führt von der russischen Schwarzmeerstadt Anapa zur Ortschaft Kıyıköy im türkischen Thrakien. Das durch den ersten Strang zu transportierende Gas ist ausschließlich für die Türkei bestimmt. Der zweite Strang soll laut ursprünglichen Plänen bis zur Grenze zwischen der Türkei und der EU verlängert werden.

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    Tags:
    Erdgas, Gastransit, Turkish Stream, Türkei, Russland, Ukraine