15:54 26 Februar 2020
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    Der französische Staatssekretär für die Haushaltspolitik Olivier Dusspot hat gegenüber dem TV-Sender BFMTV erklärt, was die von Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron verkündeten Wirtschaftsmaßnahmen kosten werden.

    Die Wirtschaftsmaßnahmen werden sich ihm zufolge auf acht bis zehn Milliarden Euro belaufen. „Wir sind im Prozess der Feinabstimmung und werden sehen, wie diese (die verkündeten Wirtschaftsmahnamen – Anm. d. Red.) finanziert werden“, sagte Dusspot.

    Am Montag hatte Frankreichs Präsident, Emmanuel Macron, einen „wirtschaftlichen und sozialen Ausnahmezustand“ über Frankreich verhängt. Er kündigte dabei an, dass der Mindestlohn in Frankreich ab 2019 um 100 Euro im Monat angehoben werde. Zugleich werde die Regierung härter gegen Steuersünder vorgehen. Französische Unternehmen sollen in Frankreich Steuern zahlen, forderte Macron. Nach seiner Einschätzung erlebt Frankreich  gerade einen „historischen Augenblick“.

    Die wachsende soziale Ungleichheit bringt seit drei Wochen Hunderttausende Franzosen auf die Barrikaden. In Paris kommt es immer wieder zu schweren Zusammenstößen zwischen Demonstranten in gelben Westen und Sicherheitskräften. Es gibt Tote und Verletzte. Allein in Paris sind Hunderte Menschen in Gewahrsam gelandet.

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    Tags:
    Maßnahmen, Ausnahmezustand, Wirtschaft, Emmanuel Macron, Frankreich