14:22 22 April 2019
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    Bank Credit Suisse in Zürich

    Credit Suisse plant milliardenschweren Aktienrückkauf

    © AP Photo / Gaetan Bally
    Wirtschaft
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    Die schweizerische Großbank Credit Suisse will in den nächsten zwei Jahren eine Großzahl ihrer Aktien zurückkaufen. Geplant wird demnach ein Volumen von bis zu drei Milliarden Franken. Dies teilte das Finanzinstitut am Mittwoch mit.

    Die zweitgrößte Schweizer Bank will im Jahr 2019 eigene Aktien im Volumen von 1,0 bis 1,5 Milliarden Franken zurückkaufen. Für 2020 stellte das Institut einen Aktienrückkauf in ähnlichem Umfang in Aussicht, so die Agentur Reuters am Mittwoch.

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    Zudem soll die Dividende ab 2019 jährlich um mindestens fünf Prozent angehoben werden. Aktionäre können demnach mit steigenden Dividenden rechnen. Mit der Kapitalrückführung will der Konzern die Eigner am Erfolg der Restrukturierung teilhaben lassen, so Reuters unter Berufung auf den Konzernchef Tidjane Thiam.

    Schon bald nach seinem Amtsantritt im Sommer 2015 stieß der Versicherungsmanager eine Neuausrichtung des Instituts an. Er dämpfte das riskante Investmentbanking und setzte stattdessen stärker auf die stabilere und wachsende Vermögensverwaltung. Gleichzeitig drückte er die Kosten um ein Fünftel und sammelte mit zwei Kapitalerhöhungen rund zehn Milliarden Franken an, hieß es.

    „Dank der Maßnahmen, die wir während der Restrukturierung umgesetzt haben, ist die Bank heute widerstandsfähiger im Fall von Marktturbulenzen“, zitiert Reuters Thiam.

    Die meisten Ziele hat der Ivorer inzwischen erreicht. Sorgenkind ist das Handelsgeschäft, wo die Bank das Ertragsziel im laufenden Jahr verfehlen dürfte. Wie etwa auch die Deutsche Bank hat Analysten zufolge die Credit Suisse in den vergangenen Jahren im Aktien- und Anleihenhandel Marktanteile verloren. Zulegen konnten dagegen große US-Häuser wie JP Morgan oder Morgan Stanley.

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    Nach drei Jahren mit Verlusten dürfte Credit Suisse 2018 dennoch erstmals wieder einen Gewinn einfahren. Für die Zeit danach bekräftigte die Bank weitere Verbesserungen. 2019 peile Credit Suisse eine Eigenkapitalrendite von zehn bis elf Prozent an. Dies entspreche einem Gewinn von 4,0 bis 4,4 Milliarden Franken.

    2020 dürfte die Eigenkapitalrendite auf elf bis zwölf Prozent klettern und sich in den folgenden Jahren auf mindestens zwölf Prozent belaufen. Neben einem guten Vermögensverwaltungsgeschäft rechnet die Bank auch dank geringerer Finanzierungs- und Restrukturierungskosten sowie einer sinkenden Steuerlast mit Rückenwind.

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    Auch der Rivale UBS hatte zu Jahresbeginn ein rund zwei Milliarden Franken schweres Aktienrückkaufprogramm auferlegt, das drei Jahre laufen soll.
    Zuvor war berichtet worden, dass die EU-Kommission ein Paket zur intensiveren Verwendung des Euros entwickelt hatte. Unter anderem geht es um ein solch wichtiges Gebiet wie den Handel mit Rohstoffen und Energieträgern. Dabei verfolgt Brüssel vor allem das Ziel, die Rolle des Dollars in der Energiewirtschaft zu reduzieren, insbesondere im Handel mit dem Iran, gegen den Washington Sanktionen verhängt hat.

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    Tags:
    Dividenden, Aktien, Kapital, Credit Suisse Group AG, Credit Suisse, Zürich, Schweiz