13:44 20 November 2019
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    Euro-Banknote (Archiv)

    Jeder Deutsche hat nächstes Jahr 763 Euro mehr zur Verfügung – Studie

    © AFP 2019 / ARIS MESSINIS
    Wirtschaft
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    Die Deutschen haben im kommenden Jahr einer Studie des Marktforschungsinstituts GfK zufolge im Schnitt 763 Euro mehr zur Verfügung.

    Demnach wird die Kaufkraft pro Einwohner um gut drei Prozent auf 23.779 Euro steigen. Wieviel von dem Anstieg real übrig bleibt, hängt von der Entwicklung der Verbraucherpreise ab, so die Agentur Reuters unter Verweis GfK-Konsumforscher am Donnerstag.

    Die Aussichten für ein reales Plus sind jedoch günstig: Die Wirtschaftsweisen sagten zuletzt eine Teuerungsrate von 2,1 Prozent für kommendes Jahr voraus.

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    Über die höchste Kaufkraft können sich wie im Vorjahr die Hamburger freuen. Demnach kommen sie im Schnitt auf 26.079 Euro, gefolgt von Bayern mit 25.981 Euro. Schlusslicht ist erneut Mecklenburg-Vorpommern mit lediglich 20.106 Euro je Einwohner, hieß es.

    Zuvor war berichtet worden, dass deutsche Ökonomen für das Land ein schwaches Konjunkturjahr 2019 vorausgesagt hatten. Sowohl das arbeitgebernahe Institut der deutschen Wirtschaft (IW) als auch die Commerzbank-Volkswirte sind demnach der Meinung, dass das kommende Jahr für die deutsche Wirtschaft sehr schwach ausfallen wird. Das Bruttoinlandsprodukt dürfte dann nur noch um 1,2 Prozent wachsen und damit so langsam wie seit 2013 nicht mehr, so die Agentur Reuters am 3. Dezember unter Verweis auf Experten der beiden Institute.

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    2017 hatte es noch für 2,2 Prozent gereicht, für das dem Ende zugehende Jahr werden 1,5 Prozent erwartet. Die Bundesregierung rechnet sowohl für dieses als auch für nächstes Jahr mit 1,8 Prozent.

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    Tags:
    Verbraucherpreis, Wirtschaft, Konsum, EU, Mecklenburg-Vorpommern, Europa, Hamburg, Bayern, Deutschland