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20:01 20 Juli 2019
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    Plastik (Symbolbild)

    EU einigt sich bei Verbot von Einweg-Plastik

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    Wirtschaft
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    Unterhändler des Europaparlaments und der EU-Staaten haben sich am Mittwochmorgen in Brüssel auf eine Strategie zur Senkung des Verbrauchs von Wegwerfprodukten aus Kunststoff geeinigt. Das teilte die österreichische Umweltministerin Elisabeth Köstinger auf Twitter mit.

    „Abgemacht! Wir sind zu einer politischen Einigung mit dem Europäischen Parlament und der EU-Kommission über den Gebrauch von Einweg-Plastik gelangt! Ein Meilenstein in unserem Bemühen, Plastikmüll zu reduzieren“, twitterte Köstinger, deren Land derzeit den halbjährlich wechselnden Vorsitz unter den EU-Staaten innehat.

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    Medienberichten zufolge handelt es sich um ein EU-Verbot für Plastikteller, Trinkhalme und andere Wegwerfprodukte aus Kunststoff, für die es bereits bessere Alternativen gibt. Die Änderungen werden voraussichtlich in zwei Jahren in Kraft treten. Das Verbot soll dazu beitragen, die Massen von Plastikmüll in der Umwelt und in den Weltmeeren einzudämmen.

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    Teil der neuen Strategie soll außerdem die Beteiligung von Herstellern an den Kosten für das Aufräumen sein, berichtete die deutsche Bundesumweltministerin Svenja Schulze zuvor. So könnte beispielsweise die Tabakindustrie künftig an den Kosten für die Reinigung von Stränden oder Parks beteiligt werden.

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    Tags:
    Umweltfreundlich, Umweltzerstörung, Umweltbelastung, Plastik, Abfälle, Verschmutzung, Ozean, Recycling, Müll, Umweltschutz, Abfall, Umwelt, Meer, EU-Parlament, EU-Kommission, EU, EU-Länder, Europäische Union, Europa