12:14 28 Februar 2020
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    Das Magazin „Der Spiegel“ hat die im November entstandene peinliche Panne der Regierungsmaschine mit der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel an Bord auf einen Fehler des Wartungsunternehmens Lufthansa Technik zurückgeführt. Dieses weist jedoch die Vorwürfe zurück, berichten deutsche Medien am Donnerstag.

    Der „Spiegel“ schrieb früher unter Berufung auf einen vertraulichen Bericht des Generals für Flugsicherheit der Bundeswehr vom 15. Dezember, dass die Lufthansa-Technik, eine Tochter der Kranich-Airline, die A340, mit der Merkel unterwegs gewesen sei, 2009 umgebaut habe und seitdem regelmäßig die Maschine warte. Die Lufthansa habe jedoch nach einer dieser Wartungen im Jahr 2010 die Piloten sowie den Hersteller Airbus nicht „über ein neu eingebautes digitales Kommunikationssystem in dem Jet“ informiert.

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    Die Lufthansa soll jedoch diesem Vorwurf am Donnerstag widersprochen haben.

    „Die Lufthansa Technik hat zu jedem Zeitpunkt sämtliche luftrechtlichen Vorgaben eingehalten. Das gilt auch für den Umgang mit den Dokumentationspflichten“, zitieren deutsche Medien den Konzernsprecher von Lufthansa Technik, Jens Krüger.

    Auch das Verteidigungsministerium dementierte Berichte, nach denen die Hauptschuld bei der Lufthansa Technik liegt.

    „Maßgeblich für den Zwischenfall war ein Ausfall eines Bauteils, in der Folge auch der Funkgeräte. Dies liegt nicht an Lufthansa Technik“, so ein Sprecher des Verteidigungsministeriums am Donnerstag.

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    Die Sicherheit an Bord sei stets gewährleistet gewesen.

    Ende November musste Merkel wegen eines technischen Defekts an ihrem Regierungsflugzeug während des Flugs nach Argentinien zum G20-Gipfel umdrehen und am Flughafen Köln-Bonn zwischenlanden und auf ein Linienflugzeug umsteigen. Dadurch verpasste sie den Auftakt des Gipfels in Buenos Aires und musste sogar bilaterale Gespräche absagen.

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    Tags:
    Verspätung, technische Probleme, Defekt, Panne, Flug, technische Störungen, Gipfel, Treffen, Flugzeug, Technik, Lufthansa, G20, Angela Merkel, Buenos Aires, Argentinien, Deutschland