02:11 26 April 2019
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    Börse (Symbolbild)

    Erstes Verlustjahr seit 2011: Deutscher Aktienindex büßt 18 Prozent ein – Medien

    © Sputnik / Alexej Kudenko
    Wirtschaft
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    Anleger am deutschen Aktienmarkt mussten im ablaufenden Jahr erstmals seit 2011 Verluste hinnehmen: Der Leitindex Dax hat mehr als 18 Prozent verloren, schreiben deutsche Medien.

    Laut Medienberichten brachte der Dax mit 2018 das verlustreichste Jahr seit der internationalen Finanzkrise 2008 hinter sich. Zu den größten Verlierern sollen die Papiere der „Deutschen Bank“ gehören: Übers Jahr gerechnet, summierten sich die Verluste auf 56 Prozent.

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    Die Plätze zwei und drei in der Rangliste der Verlierer belegten das Chemieunternehmen „Covestro“ und der Autozulieferer „Continental“, deren Aktien fast 50 Prozent beziehungsweise rund 46 Prozent verloren haben.

    Die Papiere einiger Unternehmer konnten jedoch ein Jahresplus verzeichnen. Darunter sind der Zahlungsabwickler „Wirecard“ mit einem Jahresanstieg von mehr als 40 Prozent und der Energieversorger RWE (fast zwölf Prozent). Aktien von Adidas legten um neun Prozent zu.

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    Die Aktienkurse sollen im Laufe des Jahres unter politischen Turbulenzen gelitten haben: dem aufflammenden Handelsstreit zwischen den USA und China und den Streitigkeiten rund um den Brexit. Auch der Haushaltsstreit der EU-Kommission mit Italien und weltweit wachsende Konjunktursorgen sollen die Börse belastetet haben, so Medien.

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    Firmen, Finanzen, Unternehmen, Börse, Wirtschaft, DAX, Deutschland