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01:16 21 August 2019
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    China stemmt sich gegen Konjunkturabkühlung

    © Sputnik / Maxim Blinov
    Wirtschaft
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    Die chinesische Führung befürchtet eine längere Konjunkturschwäche. Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, will Peking nun mit einer Reihe neuer Maßnahmen gegen die sich immer deutlicher abzeichnende Konjunkturabkühlung ansteuern.

    Demnach hat Ministerpräsident Li Keqiang am Freitag nach einem Besuch bei Großbanken des Landes angekündigt, dass der Mindestreservesatz für Geldhäuser weiter gesenkt werde. So solle den Instituten mehr Spielraum bei der Kreditvergabe insbesondere an kleinere Unternehmen gegeben werden.

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    Auch wolle man bestimmte Steuern und Abgaben senken, heißt es auf der Internetseite der Pekinger Regierung. 2018 hatte sie angesichts des Handelsstreits mit den USA bereits vier Mal den Mindestreservesatz der Banken gesenkt.

    Hintergrund der wirtschaftlichen Schwäche könnten auch die gegenseitigen Importzölle zwischen den USA und China sein. Die beiden wirtschaftlichen Supermächte befinden sich seit Monaten praktisch in einem Handelskrieg. So sei die Industrie der Volksrepublik im Dezember erstmals seit zwei Jahren geschrumpft. Auch das Wirtschaftswachstum sei zuletzt gesunken.

    Laut der Regierung in Peking sind zwar für Anfang kommender Woche neue Gespräche zur Beilegung des Konflikts geplant, jedoch seien konkrete Ergebnisse noch nicht abzusehen.

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    Tags:
    Konjunktur, Handelskrieg, USA, China