14:38 22 September 2020
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    Die Vereinigten Staaten wollen für den Iran den Weg zum Ölmarkt verschließen. Für iranische Ölimporte werden laut dem US-Sonderbeauftragten Brian Hook keine Ausnahmegenehmigungen mehr erteilt.

    „Der Iran fühlt zunehmend die wirtschaftliche Isolation, in die er durch unsere Sanktionen gerät“, zitiert die Agentur Reuters Hook am Samstag. 80 Prozent der Deviseneinnahmen der Islamischen Republik kämen aus dem Ölexport.

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    „Wir wollen der Regierung das Geld vorenthalten, das sie benötigt“, so Hook. Die Regierung in Washington sei erfreut darüber, dass China seine Öleinfuhren aus dem Iran zurückschraube.

    Die Spannungen zwischen dem Iran und den USA haben sich seit Mai verschärft, als US-Präsident Donald Trump das Atomabkommen aufkündigte und die Strafmaßnahmen wieder in Kraft setzte. Acht wichtige Ölkunden des Iran – darunter China, Japan, Indien und Südkorea – erhielten jedoch bis Mai Ausnahmegenehmigungen von den Sanktionen.
     
    Zuvor war berichtet worden, dass China im Oktober 2018 den Öl- und Flüssiggasimport aus den USA auf null reduziert hatte. Das zeigten zumindest die Angaben des chinesischen Zollamtes.

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    Zuvor war berichtet worden, dass China im Oktober 2018 den Öl- und Flüssiggasimport aus den USA auf null reduziert hatte. Das zeigten zumindest die Angaben des chinesischen Zollamtes.

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    Tags:
    Exporte, Importe, Ölmarkt, Öl, Donald Trump, Brian Hook, Südkorea, Indien, Japan, China, Teheran, Washington, USA, Iran