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    Russische Raketentriebwerke RD-180 in der Fabrik Energomasch (Archivbild)

    Kein Verzicht der USA auf russische Raketentriebwerke mindestens bis 2023

    © AP Photo / Maxim Marmur
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    Die Lieferungen der russischen Raketentriebwerke RD-180, die in den US-amerikanischen Atlas-V-Trägerraketen verwendet werden, laufen mindestens bis 2023. Das hat der Hersteller der Triebwerke, das russische Rüstungsunternehmen Energomasch, unter Berufung auf den Chef des russisch-US-Gemeinschaftsunternehmens RD AMROSS, Michael Baker, mitgeteilt.

    Das Unternehmen kauft die von Energomasch produzierten Triebwerke und verkauft sie an die US-Firma United Launch Alliance (ULA), die sie in die Atlas-V-Raketen installiert.

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    „Wir werden natürlich auch weiter mit (Energomasch – Anm. d. Red.) arbeiten und dieses ausgezeichnete Triebwerk (an ULA) verkaufen, mindestens bis 2023 oder 2024, höchstwahrscheinlich aber noch länger“, führt Energomasch Bakers Worte in einem am Montag auf der offiziellen Seite der Firma veröffentlichten Video an.

    Demzufolge bezeichnete der RD AMROSS-Chef die russischen Triebwerke als „fantastisches Produkt“, das die USA erfolgreich verwenden würden.

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    Der russische Hersteller Energomash hatte Ende Oktober die zweite Partie von vier Raketentriebwerken RD-180 an die US-amerikanischen Besteller geliefert. Im November haben die USA beschlossen, den Kaufvertrag für Triebwerke aus der russischen Produktion zu verlängern.

    Die US-Raumfahrtbehörde Nasa hatte zuvor erklärt, die USA würden hart daran arbeiten, auf die RD-180-Triebwerke verzichten zu können.

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    Tags:
    Weltall, Weltraum, Forschung, Produktion, Rakete, Technologie, Technik, Raketentriebwerk RD-180, Atlas-V-Rakete, NASA, United Launch Service (ULA), Energomash, Energomasch, USA, Russland