00:39 19 Januar 2020
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    Der Vorsitzende der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG), Alexander Kirchner, hat im Inforadio des Hessischen Rundfunks den Bund für die schlechte Infrastruktur der Bahn verantwortlich gemacht und auf eine enorme Investitionslücke bei der Infrastruktur hingewiesen.

    „Die Politik hat seit Jahrzehnten der Bahn zu wenig Geld gegeben, um die Infrastruktur instand zu halten. Der Bund hat die Rahmenbedingungen so gestaltet, dass die Bahn gar nicht besser werden konnte“, zitiert der Rundfunk Kirchner in einer Pressemitteilung.

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    Bei der Deutschen Bahn habe sich eine Investitionslücke bei der Infrastruktur von etwa 57 Milliarden Euro aufgetan. Um allein den Bestand des Schienennetzes zu sichern, brauche die Bahn vom Bund pro Jahr 2,5 Milliarden Euro zusätzlich. Wenn die Bahn tatsächlich die Zahl der Fahrgäste bis 2030 verdoppeln wolle, seien weitere milliardenschwere Investitionen notwendig.

    Die Deutsche Bahn ist seit 1994 eine Aktiengesellschaft, die Aktien gehören alle dem Bund. Der Bund sitzt als Eigentümer auch mit Vertretern im Aufsichtsrat und kontrolliert somit das Management.

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    Tags:
    investieren, Geldmittel, Schienen, Aktien, Eisenbahn, Infrastruktur, Geld, Investitionen, Zug, Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft EVG, Deutsche Bahn, Deutschland