04:42 28 Januar 2020
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    Der Bau der Ostsee-Gaspipeline Nord Stream 2 zwischen Russland und Deutschland verläuft strikt nach dem Terminplan. Das teilte der russische Gasgigant Gazprom am Montag nach einem Arbeitstreffen seines Chefs Alexej Miller mit dem Vorstandschef des österreichischen Energiekonzerns OMV, Rainer Seele, mit.

    „Miller und Seele erörterten den Verlauf der Arbeiten an der Leitung (…) und wiesen darauf hin, dass der Bau einer neuen Exportpipeline aus Russland für die Erhöhung der Energiesicherheit Europas von großer Bedeutung ist“, hieß es in der Mitteilung. Zuvor hatte Miller mitgeteilt, dass die Gasleitung bereits zu etwa 20 Prozent gebaut ist.

    >>>Mehr zum Thema: Gefährlicher als Nord Stream 2. Kiew fürchtet sich vor dieser Pipeline<<<

    Das Projekt sieht die Verlegung von zwei Strängen von russischer Küste auf dem Grund der Ostsee bis zur Küste Deutschlands parallel zur bereits bestehenden Pipeline Nord Stream vor. Die geplante Durchsatzkapazität beträgt insgesamt 55 Milliarden Kubikmeter Gas pro Jahr. Der Leitung verläuft im Territorialgewässer von Deutschland, Finnland, Schweden und Russland.

    Das Projekt macht Kosten von etwa 9,5 Milliarden US-Dollar. Der einzige Aktionär des Betreibers Nord Stream AG ist Gazprom. Am Bau sind auch europäische Partner wie Shell, OMV, Engie, Uniper und Wintershall beteiligt, die mit je 950 Millionen Euro die Hälfte der Projektkosten tragen werden. Für den Rest wird Gazprom aufkommen.

    Einige Länder, vor allem die Ukraine, protestieren gegen das Gasprojekt. Kiew befürchtet, nach Fertigbau der Leitung um die Einnahmen aus dem Transit von russischem Gas durch das Territorium der Ukraine gebracht zu werden. Lettland, Litauen und Polen erklären, dass Nord Stream-2 ein „politisches Projekt“ ist.

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    Tags:
    Termin, Pipelinebau, Gaslieferungen, Gaspipeline, Nord Stream 2, Gazprom, Nord Stream AG, Alexej Miller, Ostsee, Litauen, Polen, Lettland, Ukraine, Finnland, Russland, Schweden, Deutschland