21:56 26 November 2020
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    Bundeskanzlerin Angela Merkel hat am Dienstag bei ihrem Tokio-Besuch Voraussetzungen genannt, unter denen chinesische Netzwerkfirmen wie Huawei am Ausbau eines modernen 5G-Mobilfunknetzes in Deutschland teilnehmen können. Das meldet die Nachrichtenagentur Reuters.

    Demzufolge muss klargestellt sein, dass Peking nicht auf alle Daten chinesischer Produkte zugreifen könne, sagte Merkel bei einer Diskussionsveranstaltung mit Studenten. Generell müsse man mit China einen Weg finden, um die Rechte an geistigem Eigentum zu sichern.

    >>>Mehr zum Thema: Wegen Sorge um Datensicherheit: Wird Huawei beim 5G-Ausbau ausgesperrt?<<<

    Der chinesische Netzwerkausrüster Huawei sei zur Zusammenarbeit mit chinesischen Geheimdiensten verpflichtet, so die Agentur unter Berufung auf Experten. Dadurch könnten Daten abgeschöpft werden. Dies bestreitet das Unternehmen.

    Huawei ist einer der führenden Zulieferer für die europäischen Telekomgesellschaften, die Milliardenbeträge für den 5G-Ausbau ausgeben wollen, um die steigende Datennachfrage bewältigen zu können.

    >>>Weitere Sputnik-Artikel: USA erheben Anklage gegen Huawei – China spricht von politischer Motivierung<<<

    5G, der neueste Mobilfunkstandard, ist mindestens 100 Mal schneller als die aktuellen 4G-Netze. Das ist eine notwendige Bedingung für künftige Schlüsseltechnologien – beispielsweise für selbstfahrende Autos oder vernetzte Fabriken.

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    Datenleak, Datenmissbrauch, Telekommunikation, Internetuser, Internetnutzer, Benutzerdaten, Datenträger, Telekommunikationstürme, Daten, Technologie, Mobilfunk, Datenaustausch, Datenschutz, Internet, Huawei, Deutschland