15:42 26 April 2019
SNA Radio
    Gold (Symbolbild)

    Geringes Interesse an Gold trotz Ängsten vor Trumps Rede

    CC0
    Wirtschaft
    Zum Kurzlink
    2627

    Deutsche Finanzportale haben den Zusammenhang zwischen dem Goldpreis und der jährlichen Rede des US-Präsidenten Donald Trump an die Nation vor dem amerikanischen Kongress in Washington untersucht.

    Laut dem Portal Investing.com stieg der Goldpreis am Dienstag leicht, als die Marktteilnehmer auf die Rede vom US-Staatschef warteten, die er um 21:00 Ortszeit (Mittwoch 03:00 MEZ) hielt.

    >>>Weitere Sputnik-Artikel: Russland im Gold-Rausch: „Um Erpressung durch den US-Dollar zu entgehen“ – EXKLUSIV<<<

    An der Rohstoff-Terminbörse Comex wurden demnach Goldfutures um 14:50 MEZ zu 1.320,65 USD die Feinunze gehandelt, was einen Anstieg von 1,45 USD oder rund 0,1 Prozent im Vergleich zum Vortag bedeutet, so das Portal.

    Trumps Rede zur Lage der Nation schürte dem Portal finanzen.net zufolge Befürchtungen, dass wegen des Streits um die Grenzmauer zu Mexiko ein erneuter Shutdown drohe. Das Interesse an Gold sei allerdings relativ gering gewesen.

    >>>Weitere Sputnik-Artikel: „Überraschend, dass der Goldpreis nicht höher steigt“ – SPUTNIK EXKLUSIV<<<

    Am 4. Februar lag der Goldpreis zum Börsenschluss laut finanzen.net bei 1.310,13 US-Dollar je Feinunze, am 5. Februar bei 1.322,38 Dollar je Feinunze. Am Mittwoch um 13:22 Uhr wurde das Edelmetall zu 1.312,78 Dollar die Feinunze gehandelt.

    Gold sei offenbar eine „perfekte Investition in einer Zeit, in der das existierende internationale System (auch bekannt als ‚liberale Weltordnung‘, ‚US-Hegemonie‘) aus den Fugen gerät“, schreibt der Kolumnist Iwan Danilow für Sputnik.

    „Eine hohe Goldnachfrage ist häufig ein Zeichen geopolitischer beziehungsweise wirtschaftlicher Instabilität, doch wenn ein harter wirtschaftlicher beziehungsweise militärischer Konflikt näher rückt, sollte das Edelmetall so früh wie möglich erworben werden“, so der Journalist.

    >>>Weitere Sputnik-Artikel: Nächster Schritt: Wird Russland Gas nach Europa in Rubel verkaufen?<<<

    Der Stillstand vieler Regierungsbehörden – ein so genannter Shutdown – stellte in den Vereinigten Staaten in diesem Jahr einen neuen (Anti-)Rekord auf: Noch nie waren US-Institutionen gezwungen gewesen, so lange ihre Arbeit ruhen zu lassen.

    Am 35. Tag des Haushaltsstreits hatte Donald Trump eine Vereinbarung unterzeichnet, die Senat und Repräsentantenhaus zuvor einstimmig gebilligt hatten. Dabei ließ Trump von seinem Wunsch ab, dass der Kongress die lange geforderten 5,7 Milliarden Dollar für den Bau einer Grenzmauer zu Mexiko zur Verfügung stellen müsse. Die Übergangsregelung soll bis zum 15. Februar gelten.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren
    Tags:
    Diplomatie, Politik, Sanktionen, Geld, Währung, Bankensystem, Bankensektor, Banken, Aktien, Börsenhandel, Börsen, Börse, Finanzierung, Finanzen, Goldreserven, Goldbarren, Gold, Donald Trump, Russische Föderation, Russland, Deutschland, USA