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17:53 20 August 2019
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    Logo des schweizerischen Bauchemie-Konzerns Sika

    Schweizerische Sika will nur Teile von BASF-Bauchemie

    © REUTERS / Arnd Wiegmann/File Photo
    Wirtschaft
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    Der schweizerische Bauchemie-Konzern Sika kann sich nur die Übernahme eines Teils der zum Verkauf stehenden Bau-Sparte von BASF vorstellen, wie die Agentur Reuters am Freitag mitteilte.

    Vorstandschef Paul Schuler hat gegenüber Reuters am Freitag gesagt, Sika wäre etwa am Geschäft mit Dichtmitteln, Bodenbelägen und Mörtel interessiert.

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    „Wir würden uns das anschauen. BASF hat viele interessante Sachen, die wir übernehmen würden, wenn wir könnten”, zitiert Reuters Schuler.

    Ein Gebot für die gesamte Bauchemie-Sparte des Ludwigshafener Konzerns, die bis zu drei Milliarden Euro kosten könnte, schloss Schuler aus Wettbewerbsgründen aber aus. Die Finanzierung der Übernahme wäre kein Problem, doch kämen Sika und BASF bei Betonzusätzen in einigen Märkten auf bis zu 80 Prozent Marktanteil, was die Kartellhüter auf den Plan rufen würde.

    BASF hatte die US-Investmentbank Goldman Sachs beauftragt, einen Verkauf der Bauchemie-Sparte vorzubereiten. Die Unterlagen seien aber noch nicht eingetroffen, sagte Schuler. Man werde nun abwarten, wann und wie sich der Konzern von der Sparte trennen werde. Ein Ausweg aus der Kartellproblematik könnte für Sika sein, sich mit einem der anderen Bieter zusammenzutun und die Sparte anschließend untereinander aufzuteilen. „Wir prüfen alle Optionen”, sagte der Vorstandschef dazu nur. Wie viel Sika für die interessanten Teile von BASF bieten würde, wollte er nicht sagen: „Ich weiß nicht — je billiger, desto besser.”

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    Sika hatte am Freitag dank starker Geschäfte im Nahen Osten, in Afrika und Osteuropa mit seinen Geschäftszahlen für 2018 die Erwartungen von Analysten übertroffen. Das ließ die Aktie an der Schweizer Börse um mehr als vier Prozent steigen. Der Umsatz kletterte um 14 Prozent auf den Rekordwert von 7,09 Milliarden Franken, der Nettogewinn um sechs Prozent auf 687,1 Millionen Franken. Dazu hätten auch die Eröffnung von elf Fabriken und die Übernahme von vier Unternehmen beigetragen. Laut Reuters erwartet erwartet Sika für 2019 eine Umsatzsteigerung von sechs bis acht Prozent und eine überdurchschnittliche Gewinnsteigerung.

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    Tags:
    Konzern, Kauf, Wirtschaft, Sika, BASF, Schweiz, Deutschland