20:53 03 August 2020
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    Der französische Finanzminister Bruno Le Maire hat am Donnerstag laut der Agentur Reuters die wirtschaftlichen Einbußen des Landes durch die drei Monate andauernden sogenannten „Gelbwesten“- Proteste genannt.

    Ihm zufolge sei das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im vierten Quartal 2018 um 0,3 statt um 0,5 Prozent gestiegen.

    „Das sind sehr hohe Kosten“,  betonte der Minister.

    Bisher habe die Regierung damit gerechnet, dass die Proteste das BIP nur um  0,1 Prozentpunkte — zirka um 2,5 Milliarden Euro – gedrückt hätten.

    Am 23. Februar demonstrieren die Gelbwesten bereits zum 15. Mal in Folge in der französischen Hauptstadt Paris. Nach Angaben des französischen Innenministeriums haben am vergangenen Samstag insgesamt 41.500 Menschen an Protesten im ganzen Land teilgenommen.

    Die „Gelbwesten“- Proteste waren in Frankreich am 17. November 2018 wegen der von der Regierung eingeplanten Benzinpreiserhöhungen ausgebrochen. Sie wuchsen sich rasch zu Massenprotesten gegen Präsident Emmanuel Macron aus.

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    Verluste, Wirtschaft, BIP, Gelbwesten-Proteste, Bruno Le Maire, Emmanuel Macron, Frankreich