09:52 12 Dezember 2019
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    Umfangreiches Sparprogramm bei Volkswagen: Bis zu 7000 Stellen werden gestrichen

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    Wirtschaft
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    Europas größter Autobauer Volkswagen befindet sich derzeit in einem umfangreichen Sparprogramm. Doch nun hat der Konzern weitere Schritte angekündigt, um „auch in der Zeit nach 2020” zu bestehen.

    Laut der dpa will der Volkswagen-Konzern bei seiner Kernmarke VW Pkw in den nächsten fünf Jahren zusätzlich 5000 bis 7000 Stellen streichen.

    Wie das Unternehmen am Mittwoch in Wolfsburg mitteilte, will VW Routineaufgaben automatisieren, um damit unter anderem ab 2023 eine Gewinnverbesserung von 5,9 Milliarden Euro jährlich zu erzielen. Dabei sollen vor allem Stellen beim altersbedingten Ausscheiden von Mitarbeitern nicht neu besetzt werden.

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    Hintergrund ist, dass der Konzern einen Strategiewechsel vollzieht und viel Geld in moderne IT-Systeme investiert. Genau dies soll zusätzlichen Spielraum für das Management eröffnen, um über Stellenstreichungen Kosten zu sparen.

    Neben dem Personalabbau erwägt der Konzern auch, die Modellvielfalt zu reduzieren und Materialkosten zu senken.

    Bentley-Auto
    © Sputnik / Michail Wosskressenski
    Mit den bisherigen Sparprogrammen habe VW bereits viel erreicht, sagte der bei der Marke VW für das Tagesgeschäft zuständige Manager Ralf Brandstätter.

    „Aber wir müssen noch deutlich mehr tun, um die anstehenden Herausforderungen auch in der Zeit nach 2020 zu bewältigen” wird er von der dpa zitiert.

    Bereits im Herbst 2016 hatte das Unternehmen mit der Arbeitnehmerseite ein großes Sparprogramm verabredet, das bis Ende 2020 läuft. Es sieht den weltweiten Abbau von 30.000 Stellen vor, 23.000 davon in Deutschland. Im Gegenzug sollen 9000 Arbeitsplätze in Zukunftsbereichen wie der Softwareentwicklung neu entstehen, betriebsbedingte Kündigungen sind bis 2025 ausgeschlossen. Das Programm sollte eine Ergebnisverbesserung von 3,7 Milliarden Euro ab 2020 bringen und die Produktivität der Werke deutlich erhöhen.

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    Wie die Deutsche Presse-Agentur weiter schreibt, will VW-Chef Herbert Diess mit der neuen Sparrunde auch die Investitionen für den Schwenk zu Elektromodellen und Digitalisierung bezahlen.

    Die Marke VW verfehlte im vergangenen Jahr ihre Renditeziele, vor allem weil die Probleme rund um den neuen Abgas- und Verbrauchstest WLTP viel Geld kosteten. Weil Zulassungen nach dem neuen Prüftest fehlten, konnte lange Zeit nur ein eingeschränktes Modellangebot verkauft werden.

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