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05:40 18 Oktober 2019
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    Handelshafen in Hong Kong, China (Archiv)

    Maas kritisiert Italien wegen Teilnahme an „Neuer Seidenstraße“

    © REUTERS / Bobby Yip/File Photo
    Wirtschaft
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    Die sogenannte „Neue Seidenstraße“ ist vermutlich eines der ambitioniertesten Wirtschaftsprojekte der letzten Zeit und soll wirtschaftlich fernasiatische Regionen, allen voran China, mit Europa verknüpfen. Italien will sich an diesem Projekt beteiligen – hat nun aber Kritik von Bundesaußenminister Heiko Maas bekommen.

    Wie die dpa berichtet, hat sich Maas kritisch zur Beteiligung Italiens an dem chinesischen Handelsprojekt „Neue Seidenstraße“ geäußert.

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    China verfolge seine Interessen beinhart, so Maas gegenüber der „Welt am Sonntag“.

    „Wenn wir unsere eigenen Interessen dagegen behaupten wollen, geht das nur gemeinsam mit den anderen Europäern“, kritisiert Maas.

    Italien hat sich als erstes Mitglied der sieben führenden Industriestaaten (G7) an dem von China vorangetriebenen Infrastruktur- und Handelsprojekt beteiligt.

    Mit seinem 2013 verkündeten Seidenstraßen-Projekt will Peking China an die historische Handelsroute aus der Antike und dem frühen Mittelalter anknüpfen und durch neue Straßen und Schienenverbindungen den Handel innerhalb Asiens sowie mit Europa und Afrika erheblich ankurbeln.

    Auch die deutsche Wirtschaft hat Interesse gezeigt. Kritiker aus dem Westen befürchten jedoch, dass China damit lediglich seinen Einfluss auf die Weltwirtschaft ausweiten will.

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    Tags:
    Neue Seidenstraße, Projekt, Beteiligung, Heiko Maas, Italien, Deutschland, China