Widgets Magazine
05:49 18 Oktober 2019
SNA Radio
    Demonstranten auf der Gedenkveranstaltung zum Jahrestag der Maidan-Proteste

    Deutsche Konzerne halten sich von Ukraine fern – Sondergesandter Milbradt

    © Sputnik / Ewgeni Kotenko
    Wirtschaft
    Zum Kurzlink
    141375
    Abonnieren

    Interne Probleme der Ukraine schrecken nach Ansicht des Sondergesandten der Bundesregierung für die Ukraine und ehemaligen sächsischen Ministerpräsidenten Georg Milbradt große deutsche Investoren weiter ab.

    Nach Angaben von Milbradt machen die großen deutschen Konzerne um die Ukraine „trotz vieler Fortschritte" weiter einen Bogen.

    „Oft winken viele Vorstände noch ab", sagte er in einem Interview mit der Deutschen Presse-Agentur.

    Vor allem der Krieg im Osten des Landes, aber auch Rechtsunsicherheit und fehlende Reformen würden viele private Investoren abschrecken. Es sei zwar zu einer wirtschaftlichen und politischen Stabilisierung gekommen, wichtige Reformen seien jedoch noch nicht vollendet, so Milbradt.

    >>>Weitere Sputnik-Artikel: Präsidentschaftswahl in Ukraine: Russland entsendet keine Wahlbeobachter<<<

    Die ukrainische Wirtschaft wachse nach den schwierigen Jahren 2014 und 2015 wieder, aber diese Entwicklung reiche noch nicht, um das Vorkriegsniveau zu erreichen.

    Im Vergleich etwa zu Polen oder Tschechien in den Jahren vor deren EU-Beitritt seien die direkten ausländischen Investitionen in der Ukraine heute noch zu gering, betonte Milbradt.

    >>>Weitere Sputnik-Artikel: Angst vor unabhängigen Medien?— Ukraine verweigert italienischem Reporter Einreise<<<

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren
    Tags:
    Konzerne, Wirtschaft, Investitionen, Georg Milbradt, Deutschland, Ukraine