08:03 24 April 2019
SNA Radio
    Bau der Nord Stream 2 - Pipeline

    Chef von Berliner Energieunternehmen begrüßt Nord Stream 2 – Warum?

    © Foto : Nord Stream 2 / Axel Schmidt
    Wirtschaft
    Zum Kurzlink
    51903

    Die Gaspipeline Nord Stream 2 wird die Energieversorgung Deutschlands sicherer machen, wie Gasag-Chef Gerhard Holtmeier gegenüber dem „Tagesspiegel“ kundtat.

    „Wenn wir eine CO2-freie Wirtschaft und Gesellschaft wollen, dann geht das nur mit der Gaswirtschaft“, so der Gasag-Chef. „Wir glauben an das Gas, an die Infrastruktur als Bestandteil einer erfolgreichen Energiewende.“

    Deutschland wird dem Geschäftsmann zufolge bis 2035 oder 2040 Erdgas benötigen.

    „Wir sind in Deutschland immer gut gefahren mit der Diversifizierung der Beschaffung“, so Holtmeier.

    „Wenn Gas aus Österreich und Italien, Norwegen und Russland und, über Österreich und Italien, auch aus Afrika kommt, dann sichert uns das attraktive Preise. Jede neue Leitung ist gut für die Versorgungssicherheit und die Preisstabilität, deshalb begrüße ich Nord Stream 2“, fügte er hinzu.

    Das Projekt Nord Stream 2 sieht die Verlegung von zwei Strängen von der russischen Küste auf dem Grund der Ostsee bis zur Küste Deutschlands vor, die parallel zur bereits bestehenden Pipeline Nord Stream im Territorialgewässer von Deutschland, Finnland, Schweden und Russland verlaufen sollen. Die geplante Durchsatzkapazität beträgt insgesamt 55 Milliarden Kubikmeter Gas pro Jahr.

    Einige Länder, vor allem die Ukraine, protestieren gegen das Gasprojekt. Kiew befürchtet, nach Fertigbau der Pipeline um die Einnahmen aus dem Transit von russischem Gas durch das Territorium der Ukraine gebracht zu werden. Lettland, Litauen und Polen erklären, dass Nord Stream 2 ein „politisches Projekt“ sei.

    >>>Mehr zum Thema: Mehrheit der Deutschen unterstützt Bau von Nord Stream 2<<<

    Die GASAG AG ist ein im Jahre 1847 gegründetes Berliner Energieunternehmen und einer der größten regionalen Energieversorger, der eine Vielzahl von Produkten und Dienstleistungen entlang der gesamten energiewirtschaftlichen Prozesskette anbietet.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren