06:29 23 April 2019
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    Wirtschaftsaufschwung: Österreich lässt Deutschland 2019 deutlich hinter sich

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    Ökonomen vom Österreichischen Institut für Wirtschaftsforschung Wien (Wifo) und vom Institut für Höhere Studien (IHS) prognostizieren keine bevorstehende Rezession für Österreichs Wirtschaft und stufen die Aussichten für den wirtschaftlichen Aufschwung der Alpenrepublik besser ein als Prognosen für Deutschland, meldet das Portal der Kronenzeitung.

    Laut Christoph Badelt vom Wifo und Martin Kocher vom IHS besteht für die österreichische Konjunktur, trotz Rückgang in der Industrie, keine Rezessionsgefahr, heißt es in der Meldung.

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    Denn dank dem steigenden Privatkonsum soll in Österreich im zweiten Halbjahr wieder ein konjunktureller Aufschwung einsetzen. Maßgeblich entscheidend dafür seien relativ hohe Lohnabschlüsse, der Familienbonus, die sinkende Arbeitslosigkeit, die niedrige Inflation sowie die Nachfrage nach Dienstleistungen.  

    So rechnet das Wifo für 2019 mit einem Wachstum von 1,7 Prozent, das IHS hingegen geht von 1,5 Prozent aus.

    Der österreichische Finanzminister Hartwig Löger zeigt sich zufrieden mit dieser Aussicht: „Während die Wachstumsprognosen einiger Länder in den vergangenen Wochen drastisch nach unten revidiert wurden, stellen die heimischen Institute der österreichischen Wirtschaft ein verhältnismäßig gutes Zeugnis aus.“

    Verglichen damit geht es der deutschen Konjunktur deutlich schlechter. Prognosen gehen unter anderem wegen schwächelnder Autoindustrie nur von einem Prozent Wirtschaftswachstum aus. 

    Auch das prognostizierte durchschnittliche Wirtschaftswachstum in der Eurozone ist mit 1,4 Prozent schwächer als in Österreich.

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    Tags:
    Lohn, Prognosen, Autoindustrie, Aufschwung, Dienstleistungen, Konjunktur, Eurozone, Wirtschaft, Konsum, Inflation, Arbeitslosigkeit, Wirtschaftsinstitut Wifo, Marktforschungsunternehmen IHS, EU, EU-Länder, Europäische Union, Österreich, Deutschland