00:08 23 Februar 2020
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    Nach der erneuten Ablehnung des Brexit-Vertrags im britischen Unterhaus hat die deutsche Wirtschaft vor massiven Belastungen gewarnt.

    „Das Chaos ist nun perfekt", sagte DIHK-Präsident Eric Schweitzer am Freitag in Berlin. „Damit taumeln Großbritannien und Europa auf einen ungeregelten EU-Austritt zu", zitiert ihn die Deutsche Presse-Agentur.

    Es sei nun allerhöchste Zeit für die Unternehmen, sich vorzubereiten.

    „Bereits in wenigen Tagen droht erhebliche Brexit-Bürokratie und der Abriss von Lieferketten, in die das Vereinigte Königreich eingebunden ist", so Schweitzer. „Zusätzlich drohen den deutschen Unternehmen jährlich mehr als zehn Millionen Zollanmeldungen und mehrere Milliarden Euro an Zöllen."

    Das britische Parlament hat den mit Brüssel ausgehandelten Brexit-Vertrag am Freitag erneut abgelehnt. Nun droht dem Land entweder ein Austritt ohne Abkommen am 12. April oder eine lange Verschiebung des Brexits mit einer Teilnahme an der Europawahl Ende Mai. Ursprünglich wollte Großbritannien die EU bereits an diesem Freitag verlassen.

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    Deutscher Industrie- und Handelskammertag (DIHK), Eric Schweitzer, EU, Großbritannien, Deutschland