04:56 18 Februar 2020
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    Die beiden Autobauer Daimler und BMW wollen ihre geplante Kooperation einem Zeitungsbericht zufolge eingrenzen. Statt einer Zusammenarbeit für die gesamte Modellpalette werde nun über den Bau eines kompakten Elektroautos auf einer gemeinsamen Plattform verhandelt, das in China produziert werden soll, berichtet die „Süddeutsche Zeitung” in ihrer Mittwochausgabe.

    Als erste Karosserievariante werde eine viertürige Limousine im Format des BMW 1er und der Mercedes A-Klasse erwogen, die ab 2024 zu einem Preis zwischen 27.500 und 32.500 Euro auf den Markt kommen könnte. Sollten sich beide Hersteller auf ein solches Projekt einigen, sei die Gründung eines 50:50 Joint-Ventures vorgesehen, um sich die Kapazitäten des neuen Werkes in China zu teilen, hieß es.

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    Innerhalb einer Laufzeit von sieben Jahren sollen von beiden Partnern jeweils eine Million E-Autos produziert werden, teilte die Deutsche Presse-Agentur (DPA) mit. BMW und Daimler wollte sich zu dem Artikel nicht äußern.

    Ob es tatsächlich zu diesem Projekt komme, sei aber noch völlig offen. Auch bei den Gesprächen über eine umfassende gemeinsame Architektur für künftige Modelle habe es vor allem auf Seiten von BMW erhebliche Bedenken geben, schreibt die „SZ”. So sei bei den Münchner die Angst groß, damit den eigenen Markenkern zu verwässern.

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    Zuvor war berichtet worden, dass die Pkw-Nachfrage in Deutschland einem Brancheninsider zufolge im März an Schwung verloren hatte. Dies meldete die Agentur Reuters am 2. April. Im vergangenen Monat seien die Neuzulassungen um ein halbes Prozent geschrumpft auf rund 345.500 Fahrzeuge, nach einem Plus von fast drei Prozent im Februar, sagte eine mit den Zahlen vertraute Person gegenüber Reuters.

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