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    Russlands Präsident Wladimir Putin

    Putin sichert Volkswagen Unterstützung bei Produktion in Russland zu

    © Sputnik / Aleksei Nikolski
    Wirtschaft
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    Der russische Präsident Wladimir Putin hat bei einem Treffen mit dem Generaldirektor des Volkswagen-Konzerns, Herbert Diess, die erfolgreiche Arbeit des deutschen Automobilherstellers betont und dem Konzern behördentechnische Unterstützung zugesichert.

    Putin hat Diess mitgeteilt, dass die russischen Behörden weiterhin Möglichkeiten und Wege finden würden, um die Arbeit des Autokonzerns in Russland zu unterstützen.

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    „Volkswagen arbeitet seit langem bei uns, seine Autos sind sehr beliebt in Russland: Zwölf Prozent des (gesamtrussischen – Anm. d. Red.) Umsatzes — das ist ein sehr guter Wert“, teilte der russische Staatschef bei dem Treffen mit.

    Er betonte ebenfalls die erheblichen Investitionen des deutschen Autobauers in die russische Wirtschaft, die ein „großer Beitrag“ seien. 

    „Wir sind Ihnen dankbar für diese Arbeit. Soweit ich mich erinnere, haben sie 200.000 Fahrzeuge im vergangenen Jahr in Russland produziert. Etwa 20.000 dieser Autos wurden (von Russland aus – Anm. d. Red.) exportiert. Das sind sehr gute Werte“, fügte Putin hinzu.

    Im Gegenzug hat der VW-Chef den russischen Präsidenten um Unterstützung beim Abschluss des Sonderinvestitionsvertrages (SPIK) und bei Aspekten der Produktion im VW-Werk von Nischni Nowgorod gebeten. 

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    „Wir arbeiten wirklich erfolgreich in Russland und glauben an die Zukunft des russischen Marktes, deshalb bin ich hier, um mit Ihnen zwei Punkte zu besprechen und vielleicht um Ihren Rat oder Ihre Hilfe zu bitten“, so Diess.

    Im vergangen Februar wurde bereits über neue Investitionspläne von Volkswagen in Russland berichtet. 

    Laut Angaben des russischen Industrie- und Handelsministers, Denis Manturow, hatte VW bereits zu diesem Zeitpunkt einen Antrag auf Abschluss eines Sonderinvestitionsvertrages (SPIK) bei dieser Behörde gestellt.

    „Tatsache ist, dass Volkswagen bereits große Investitionen in seine Fabrik in Kaluga getätigt hat, aber die Kollegen wollen noch weiterziehen. Wir werden ihre Vorschläge in Bezug auf Komponentenfertigung sowie Lokalisierung bewerten“, teilte Manturow im vergangenen Februar mit.

    Der geplante Investitionsumfang des deutschen Autoherstellers ist jedoch nicht bekannt.

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    Tags:
    Russland, Umsatz, Wirtschaftsbeziehungen, Wirtschaft, Markt, Autohersteller, Investitionsumfang, Industrie, Handel, Lokalisierung, Behörden, Fabrik, Werk, Volkswagen, Konzern, Vertrag, Investitionen, Produktion, Autos, Fahrzeuge, Industrie- und Handelsministerium Russlands, Volkswagen Group Rus, Volkswagen AG, VW-Konzern, Denis Manturow, Wladimir Putin, Nischni Nowgorod, Kaluga, Russland, Deutschland