08:25 02 Dezember 2020
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    Drei Jahre in Folge sind deutsche Rüstungsexporte zurückgegangen. Auch dieses Jahr bleibt der Trend erhalten – die Bundesregierung genehmigte seit Jahresanfang Lieferanträge im Wert von nur 1,12 Milliarden Euro, das sind knapp 100 Millionen weniger als in einem durchschnittlichen Quartal im Vorjahr. Darüber berichtet die Nachrichtenagentur dpa.

    Der Trend ist auf einen teilweisen Rüstungsstopp für die Länder zurückzuführen, die am Jemen-Krieg beteiligt sind, sowie auf ein komplettes Lieferverbot für Saudi-Arabien, das nach der Tötung des saudischen Journalisten Jamal Khashoggi verhängt wurde. Das geht aus einer Antwort des Bundeswirtschaftsministeriums auf eine Frage des Grünen-Abgeordneten Omid Nouripour hervor, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. 

    Demnach verzeichnet die deutsche Rüstungsindustrie das dritte Jahr in Folge einen Rückgang. Ein Wachstum habe es zuletzt 2015 gegeben, als die Exporte bei einem Rekordwert von 7,86 Milliarden Euro lagen. 

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    Die größten Käufer von deutschen Rüstungswaren sind momentan die USA (mit genehmigten Lieferungen im Wert von rund 170 Millionen Euro) und Großbritannien (mit etwa 157 Millionen Euro). Zu den wichtigen Kunden gehören auch Australien, Marokko und Österreich mit jeweils 88, 56 und 54 Millionen Euro.

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    Tags:
    Lieferverbot, Exporte, Rückgang, Politik, Waffen, Deutschland