07:17 27 Februar 2020
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    Die Deutsche Bank wird die Commerzbank nicht übernehmen. Die Gespräche über einen Zusammenschluss seien ergebnislos beendet worden, berichtet die Deutsche Presse-Angetur am Donnerstag unter Berufung auf die Institute in Frankfurt.

    Nach gründlicher Analyse sei man zum Schluss gekommen, dass ein Zusammenschluss keinen ausreichenden Mehrwert bieten würde – auch mit Blick auf die Umsetzungsrisiken, Restrukturierungskosten und Kapitalanforderungen, die mit einer solch großen Integration einhergehen, zitiert der „Tagesspiegel“ den Deutsche Bank-Chef Christian Sewing.

    Die zwei größten deutschen Privatbanken führten seit Mitte März Gespräche über einen möglichen Zusammenschluss, durch den die größte deutsche Bank entstanden wäre.

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    Kritiker einer Fusion hatten einen gewaltigen Stellenabbau und mögliche Filialschließungen als Argumente gegen den Banken-Zusammenschluss ins Feld geführt. 30 000 Jobs würde laut der Gewerkschaft Verdi solch eine Fusion kosten. Zudem haben die Institute zehn Jahre nach der Finanzkrise noch große Baustellen, etwa in der IT oder bei juristischen Altlasten. Daher gab es erhebliche Zweifel, ob eine Fusion wirklich Sinn ergeben würde, berichtet die dpa.

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    Tags:
    Zusammenschluss, Absage, Fusion, Deutsche Bank, Commerzbank, Christian Sewing, Deutschland