05:57 29 März 2020
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    Der russische Präsident Wladimir Putin hat während einer Gesprächsrunde im Rahmen des Forums „Ein Gürtel – Ein Weg“ („One Belt, One Road“) in Peking die Verbindung des Nördlichen Seewegs mit der chinesischen Maritimen Seidenstraße als möglich bezeichnet. Das teilte der Pressedienst des Präsidenten auf seiner offiziellen Webseite mit.

    Der Entwicklung der Nordostpassage wird laut Putin große Aufmerksamkeit geschenkt.

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    „Wir erwägen die Möglichkeit ihrer Verbindung mit der chinesischen Maritimen Seidenstraße. Dadurch soll eine globale und konkurrenzfähige Route geschaffen werden, die das nordöstliche, östliche und südöstliche Asien mit Europa verbinden wird“, so der Präsident.

    Der umfangreiche Charakter des Projekts impliziere eine enge Zusammenarbeit der eurasischen Länder.

    „Wir rufen die hier repräsentierten Länder dazu auf, sich an der Realisierung des Projekts zu beteiligen.“

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    Darüber hinaus verkündete Putin, dass Russland die Möglichkeit einer Ausweitung des Projekts „Sakhalin-2“ zur Förderung von Erdgas und Öl auf der russischen Pazifikinsel Sachalin prüfe.

    Das zweite Forum „Ein Gürtel – ein Weg“ findet vom 25. bis 27. April in Peking unter Beteiligung von etwa 40 Staats- und Regierungsoberhäuptern statt. Unter den prominenten Gästen sind der russische Präsident Wladimir Putin, Italiens Ministerpräsident Giuseppe Conte, sein griechischer Kollege Alexis Tsipras, Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz, Deutschlands Wirtschaftsminister Peter Altmaier sowie die Staats- und Regierungschefs der südostasiatischen Gemeinschaft Asean.

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    Handel, Güterverkehr, Güter, Verkehr, Transport, Wirtschaftskooperation, Wirtschaftsforum, Wirtschaftsbeziehungen, Wirtschaft, One Belt, One Road, Wladimir Putin, Arktis, Europa, Eurasien, China, Russlands Norden, Russland