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02:24 12 November 2019
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    Druschba (Freundschaft) - Pipeline

    Verunreinigtes Export-Öl: Putin räumt enormen Image-Schaden für Russland ein

    © Foto : Rosneft
    Wirtschaft
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    Der Vorfall mit verunreinigtem Rohöl, das in die Ost-West-Pipeline „Druschba“ (dt. „Freundschaft“) gelangt ist, hat Russland laut Wladimir Putin einen riesigen Wirtschafts- und Image-Schaden zugefügt. Der Präsident forderte beim Treffen mit dem Pipeline-Betreiber Transneft, das System der Qualitätskontrolle zu revidieren.

    Das Problem mit der Qualität des Öls, das über den südlichen Strang der Pipeline „Druschba“ aus Russland nach Weißrussland gelangte, war in der vergangenen Woche entstanden. Interne Ermittlungen hatten laut Transneft-Chef Nikolai Tokarew erwiesen, dass ein Privatunternehmen im Gebiet Samara, das Rohöl von Kleinproduzenten bündelt, dessen Qualität prüft und es danach in das Pipeline-System weiterleitet, für den Vorfall verantwortlich ist. Es handle um einen beabsichtigten „Abguss“ von minderwertigem Öl.

    Transneft bestätigte überhöhte Mengen an organischen Chloriden im Öl und kündigte an, die Situation schnellstmöglich in den Griff zu bekommen. Ab Montag wird wieder hochqualitatives Öl nach Weißrussland gepumpt.

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    „Die haben getrickst, und wir erleiden nun einen sehr ernsten Schaden sowohl in wirtschaftlicher als auch in finanzieller Hinsicht; es ist auch ein Image-Schaden entstanden“, kritisierte Putin. Die aktuelle Situation zeuge davon, dass „die Selbstkontrolle nicht ausreichend ist“. „Das System muss verändert werden“, forderte Putin.

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    Tags:
    Schaden, Wladimir Putin, Image, mangelhaft, Qualität, Öl