16:24 29 Oktober 2020
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    Brasilien hat laut Medien den Druck und den Export des venezolanischen Bolivars in den Nachbarstaat eingestellt. Dies meldet die Zeitung „Folha de S. Paulo“ unter Verweis auf das Münzamt Brasiliens.

    Nach Angaben der Zeitung ist ein 2018 unterzeichneter Vertrag über die Lieferung von Bolivars nach Venezuela bereits im März abgelaufen. Dabei habe das Münzamt präzisiert, dass der Vertrag nicht direkt mit der venezolanischen Regierung, sondern über ein transnationales Unternehmen abgeschlossen worden war.

    Seit 2003 befanden sich alle Währungsoperationen in Venezuela unter einer strikten staatlichen Kontrolle. Dies führte im Endeffekt zur Festsetzung eines „Schwarzmarkt“-Währungskurses, der sich um das Zehnfache von dem offiziellen Wechselkurs unterschied.

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    Im August 2018 hatte die Nationalversammlung Venezuelas einen Gesetzentwurf über die Aufhebung der Haftbarkeit für Verbrechen im Geld-Umtausch-Bereich gebilligt. Das Gesetz genehmigte den Verkehr von ausländischen Währungen innerhalb des Landes sowie die Arbeit von Wechselstuben nach dem Marktwährungskurs.

    Da in Venezuela in den letzten drei Jahren ein scharfes Defizit an Bargeld entstanden war, stellten viele Handelsunternehmen auf die Dollarannahme um.

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