12:07 07 August 2020
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    Die Entwicklung eines neuen Sturmgewehrs für die deutsche Bundeswehr hat nach Informationen der „Welt am Sonntag“ Anlass zu einem Konflikt zwischen dem Rüstungskonzern „Heckler & Koch“ und dem Bundesverteidigungsministerium gegeben.

    Demnach wirft die Geschäftsführung des Unternehmens der Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen in einem an sie gerichteten Schreiben vor, keine faire und sachkundige Auswahl für das G36-Nachfolgemodellzu treffen.

    Das Problem bestehe darin, dass das Rüstungsunternehmen bei dem neuen Modell vom Kaliber 5,56 Millimeter wie beim G36 wieder auf 7,62 Millimeter wechseln wolle. Dieses Kaliber weist das G3-Gewehr auf. Allerdings sei das in der Ausschreibung vorgeschriebene Gewicht der Waffe nur mit Kaliber 5,56 Millimeter zu erfüllen.

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    Die in der Ausschreibung vorgesehenen Kriterien würden ein „munitionsbedingt leistungsschwaches Gewehrmodell“ beschreiben, das „nicht den Einsatzbedingungen und den Mindestanforderungen an den Eigenschutz der Soldaten“ entspreche, heißt es im Schreiben.

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    Das Verteidigungsministerium hat der „Welt am Sonntag zufolge“ den Eingang des Schreibens bestätigt.

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    Tags:
    Ausschreibung, Bundesverteidigungsministerium, Heckler & Koch, Sturmgewehr, G36, Bundeswehr, Bundeswehr, Deutschland