12:09 24 Oktober 2020
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    Die Steuereinnahmen in Deutschland dürften wegen der Konjunkturabkühlung in den nächsten Jahren wesentlich schwächer ausfallen. Das geht aus einer Übersicht zur Steuerschätzung vom Donnerstag hervor.

    Demnach muss der Gesamtstaat aus Bund, Ländern und Gemeinden von 2019 bis 2023 mit rund 124 Milliarden Euro weniger rechnen als noch im Oktober veranschlagt.

    Dabei würden allein auf den Bund etwa 70 Milliarden Euro entfallen.

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    Damit dürften auch die Spielräume für Finanzminister Olaf Scholz (SPD) kleiner werden, der mit neuen Ausgaben für mehr Wirtschaftswachstum sorgen wollte.

    Zugleich betonen die Steuerschätzer, dass der deutsche Fiskus unter dem Strich weiterhin mehr einnimmt als in den Vorjahren und kann mit neuen Rekorden kalkulieren.

    Der Arbeitskreis Steuerschätzung hat seit Dienstag in Kiel getagt. Dem Gremium gehören Experten von Bund, Ländern und Gemeinden ebenso an wie Fachleute aus großen Wirtschaftsforschungsinstituten, der Bundesbank und des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung.

    Laut der Nachrichtenagentur Reuters ist ihre Schätzung die Basis für die Aufstellung aller öffentlichen Haushalte. Der Beirat beim Bundesfinanzministerium tagt zwei Mal im Jahr.

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    Tags:
    Einnahmen, Olaf Scholz, Schätzung, Steuern