16:29 05 April 2020
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    Der Chef der polnischen Regierungspartei „Recht und Gerechtigkeit“, Jarosław Kaczyński, ist am Sonntag bei einem Auftritt während einer Parteikonferenz in Szczecin auf die Rolle der nationalen Währung für die einheimische Wirtschaft eingegangen und hat aufgeklärt, ab wann er die Einführung des Euro in Polen für möglich hält.

    Seiner Ansicht nach sind die Erfolge der polnischen Wirtschaft auf die nationale Währung des Landes, den Złoty, zurückzuführen. „Verschiedene Erschütterungen, die von der Marktwirtschaft immer wieder ausgelöst werden, betreffen uns nur in einer relativ geringen Weise“, äußerte Kaczyński.

    Der Złoty sei eine Art Schutz für die polnische Wirtschaft, fügte er hinzu. Um auf die nationale Währung verzichten zu können, müsste die polnische Wirtschaft auf gleicher Ebene mit der deutschen sein.

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    Zuvor hatte der Präsident der EU-Kommission, Jean-Claude Juncker, darauf hingewiesen, dass Polen die EU in der nächsten Zeit kaum verlassen sollte. In Bezug darauf sei es ein Fehler, dass die meisten Polen gegen die Einführung des Euro auftreten würden.

    Juncker zufolge hatte das Land seit 2004 Strukturhilfen im Gesamtwert von 175 Milliarden Euro von der Europäischen Union erhalten.

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    Tags:
    Jaroslaw Kaczynski, Einführung, Euro, Wirtschaft, EU, Zloty, Polen