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03:15 21 September 2019
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    Sberbank-Chef German Gref

    Sberbank-Chef nennt größte Gefahren für russische Wirtschaft

    © Sputnik / Wladimir Pesnja
    Wirtschaft
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    Die russische Wirtschaft erwartet laut Sberbank-Chef German Gref im Jahr 2019 Unbestimmtheit hinsichtlich der Sanktionen, die Druck auf das Investitionsklima und den Rubel ausüben, sowie eine niedrige Dynamik des Wirtschaftswachstums. Dies erklärte Gref während der Sendung „Handelnde Personen mit Nailja Asker-sade“ im TV-Sender „Rossija-1“.

    „Es bestehen Sanktionsgefahren – wie immer. Diese Unbestimmtheit übt einen starken Druck auf das Investitionsklima, auf den Rubel aus. Dieses Jahr ist nach unserer Einschätzung das Jahr einer schwachen Dynamik. (...) Niedriger als zwei Prozent“, antwortete er auf die Frage, welche Hauptgefahren 2019 für die russische Wirtschaft bestehen.

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    Die Sberbank erwartet, dass die russische Wirtschaft im Jahr 2019 um 1,4 Prozent und 2020 bereits um zwei Prozent wachsen werde. Dabei prognostiziert die Bank, dass die Inflation nach den Ergebnissen des laufenden Jahres 4,8 Prozent betragen und 2020 auf vier Prozent sinken wird.

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    Die Bank Russlands prognostiziert das Wachstumstempo des BIP des Landes 2019 in den Grenzen von 1,2 bis 1,7 Prozent, 2020 – zwischen 1,8 und 2,3 Prozent. Die Inflation werde nach den Erwartungen des Regulators im Endergebnis des laufenden Jahres bei 4,7 bis 5,2 Prozent liegen und in der ersten Hälfte des Jahres 2020 erneut auf vier Prozent zurückgehen.

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    Tags:
    Wachstumstempo, Inflation, Bruttoinlandsprodukt (BIP), Sanktionsgefahren, Wirtschaftswachstum, TV-Sender Rossija 1, Sberbank