17:39 23 Januar 2020
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    St. Petersburger Internationales Wirtschaftsforum (SPIEF) 2019 (19)
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    Der Chef des russischen Ölriesen Rosneft, Igor Setschin, hat bei einer Tagung des Internationalen Wirtschaftsforums in St. Petersburg den Anteil der weltweiten Erdöl- und Gasvorräte beziffert, die von einseitigen Einschränkungen durch die Sanktionen gegen den Iran, Venezuela und Russland betroffen sind.

    „Die Neuauflage der Sanktionen gegen den Iran, die Einführung der Sanktionen gegen Venezuela, das Land, das über die größten Erdölvorräte verfügt, sowie sektorale Sanktionen gegen russische Erdöl- und Gasunternehmen haben dazu geführt, dass circa ein Drittel der weltweit flüssigen Kohlenstoff-Ressourcen von Einschränkungen betroffen sind“, sagte Setschin.

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    Darüber hinaus sagte der Rosneft-Chef, dass die Erdölförderung in den USA ein Hauptfaktor der Veränderungen auf Energieweltmärkten sei.

    „Davon hängen schließlich das Angebot von flüssigen Kohlenwasserstoffen, Balance des Angebots und der Nachfrage, Ölpreise sowie die Preise für andere Energieressourcen ab.“

    Ferner teilte er mit, dass die weltweite Nachfrage nach Gas etwa um zwei Prozent pro Jahr wachsen werde. Dies werde zum Wachstum seines Anteils in der Energiebilanz von 22 Prozent bis auf 25 Prozent im Jahre 2040 führen.

    In St. Petersburg findet vom 6. bis zum 8. Juni das Internationale Wirtschaftsforum statt.

    ak/sna

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    St. Petersburger Internationales Wirtschaftsforum (SPIEF) 2019 (19)

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    Vorräte, Gas, Erdöl, Igor Setschin, Sanktionen, Iran, Venezuela, USA, Russland