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14:59 21 September 2019
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    „Druschba“-Pipeline (Archivbild)

    Verunreinigt: Weißrussland schickt fast 500.000 Tonnen Rohöl nach Russland zurück

    © AP Photo / SVEN KAESTNER
    Wirtschaft
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    Weißrussland hat 450.000 Tonnen verunreinigtes Rohöl nach Russland zurückgeschickt, das zuvor in die Ost-West-Pipeline „Druschba“ (dt. „Freundschaft“) gelangt war. Es wurde bereits mit hochqualitativem Öl ersetzt, wie der weißrussische Staatskonzern Belneftekhim am Sonntag mitteilte.

    „Weißrussland hat 450.000 Tonnen verschmutztes Erdöl nach Russland zurückgeschickt. Sie wurden mit den staatlichen Standards entsprechendem Erdöl ersetzt“, hieß es in der Pressemitteilung.

    Die Qualitätsprobleme mit dem Rohstoff, der über den südlichen Strang der Pipeline „Druschba“ aus Russland nach Weißrussland gelangte, traten Ende April auf. Polen sowie die Ukraine stellten ihre Abnahme zeitweilig ein.

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    Der Pipeline-Betreiber Transneft bestätigte überhöhte Mengen an organischen Chloriden im Stoffgemisch. Im Laufe des Mais bekam man die Situation in den Griff. Schon wenige Tage nach dem Vorfall wurde wieder hochqualitatives Öl durch die Pipeline gepumpt. Am 24. Mai begann Weißrussland über einen der Stränge mit dem Rücktransport des verschmutzten Guts nach Russland.

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    Tags:
    Gasleitung Druschba, Mängel, Qualität, Weißrussland, Russland, Öllieferungen