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    5G-Mobilfunkauktion vorbei: Deutscher Staat bekommt von Firmen knapp 6,6 Milliarden Euro

    © REUTERS / Aly Song
    Wirtschaft
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    Die Auktion von 5G-Mobilfunkfrequenzen ist abgeschlossen. Die vier teilnehmenden Firmen bezahlen für die Frequenzblöcke insgesamt knapp 6,6 Milliarden Euro an den deutschen Staat, wie die Bundesnetzagentur mitteilte.

    Das ist deutlich mehr als erwartet, Fachleute hatten eigentlich nur mit drei bis fünf Milliarden Euro gerechnet.

    Insgesamt hat die Auktion der Frequenzen für das ultraschnelle mobile Internet (5G) mehr als zwölf Wochen gedauert, weil sich die vier Provider immer wieder überboten. Nun ist der Hammer gefallen.

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    Die vier Provider - die Deutsche Telekom, Vodafone, Telefónica und Drillisch - bezahlen für die 5G-Frequenzblöcke insgesamt 6,55 Milliarden Euro, teilte die Bundesnetzagentur am Mittwoch mit.

    Wie die dpa berichtet, zahlt die Deutsche Telekom am meisten, und zwar rund 2,17 Milliarden Euro. Vodafone zahlt 1,88 Milliarden Euro und Telefónica 1,42 Milliarden Euro. Drillisch muss 1,07 Milliarden Euro berappen

    Das Ende der Auktion gilt als ein wichtiger Meilenstein zur Einführung der fünften Mobilfunkgeneration (5G) in Deutschland.

    Laut dem Chef der Bundesnetzagentur, Jochen Homann, ist das der „Startschuss für 5G in Deutschland” gewesen.

    „Ich freue mich, dass vier Unternehmen Frequenzen ersteigert haben und beim 5G-Netzausbau in Wettbewerb treten”, erklärte der Behördenchef.

    Die Frequenzen sollen aber nicht nur für den neuen Mobilfunkstandard 5G, sondern auch für eine bessere Mobilfunkabdeckung in Deutschland eingesetzt werden, so Homann.

    Das Kürzel 5G steht für die 5. Mobilfunkgeneration. Der Standard ist der Nachfolger von 4G, auch LTE genannt. 5G ist wesentlich schneller im Download und verfügt über eine geringere Reaktionszeit (Latenz) - Daten werden praktisch in Echtzeit verarbeitet. 

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    Tags:
    Einnahmen, Telekommunikationsgigant, Telekomriese Vodafone, Deutsche Telekom AG, Telekommunikation, Vodafone, Firmen, Deutschland, Kabelnetze, 5G, Auktion