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    Explosion am Tankschiff im Golf von Oman am 13. Juni 2019

    Zwei Öltanker im Golf von Oman angegriffen – Medien

    © AFP 2019 / Irib TV / Handout
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    Im Golf von Oman soll es am Donnerstagmorgen zu zwei großen Explosionen gekommen sein. Offenbar sind zwei Supertanker angegriffen worden, berichten iranische Medien am Donnerstag unter Berufung auf Quellen im Oman.

    Der Nachrichtenagentur Reuters zufolge handelt es sich um die „Front Altair“ unter der Flagge der Marshallinseln und die „Kokuka Courageous“, die unter der Flagge von Panama fährt. Nach einem Medienbericht wurde die „Front Altair“ von einem Torpedo getroffen. Laut einem anderen Insider könnte das Schiff auch von einer Seemine getroffen worden sein.

    „Front Altair“, einer der zwei im Golf von Oman angegriffenen Tanker, ist gesunken. Dies berichtet die iranische Agentur IRNA.

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    Die „Kokuka Courageous“ gehört der Hamburger Reedereigruppe Bernhard Schulte Shipmanagement, so Reuters. Bei dem anderen Wasserfahrzeug soll es sich Schifffahrtskreisen zufolge um einen Öltanker der norwegischen Gesellschaft Frontline handeln.

    Das mit Methanol beladene Schiff wurde von der japanischen Firma Kokuka Sangyo Co betrieben, meldet die örtliche Agentur Kyodo unter Verweis auf das Unternehmen Mitsubishi Gas Chemical Co. in Tokio.

    Der Iran rettete 44 Seeleute von den attackierten Öltankern und brachte sie auf sein Territorium, meldet IRNA unter Berufung auf eine Quelle.

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    Ein US-Kriegsschiff im Arabischen Meer (Archivbild)
    © AP Photo / Mass Communication Specialist 3rd Class Jeff Sherman/U.S. Navy via AP
    23 Menschen, die sich an Bord der „Front Altair“ befunden hatten, sind laut der norwegischen Zeitung „VG“ in Sicherheit. Sie seien auf ein anderes Schiff gebracht worden.

    Dem Unternehmen Frontline zufolge waren elf Russen, elf Philippiner und ein Georgier unter den Crewmitglieder. Alle wurden evakuiert. Die russische Botschaft im Oman verfügt allerdings über keine Informationen darüber, ob sich Russen an Bord eines der attackierten Tanker befinden.

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    In den Häfen im Oman und in Pakistan gingen laut dem Portal Iran Front Page Notrufe ein. Die in Bahrain stationierte Fünfte Flotte der US-Navy bestätigte die Attacke, so die Nachrichtenagentur AP. Die Flotte habe Seestreitkräfte geschickt, um den zwei Schiffen zu helfen.

    Die Agentur „Bloomberg“ berichtet derweil unter Verweis auf den Manager der „Kokuka Courageous“, das Schiff sei auf dem Weg von Saudi-Arabien nach Singapur bei einem „mutmaßlichen Angriff“ beschädigt worden.

    Die Tanker seien mit Hilfe der US-Navy evakuiert worden, meldet Reuters unter Berufung auf Quellen. Die Besatzung befinde sich in Sicherheit.

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    Das britische Militär und die US-Marine erklärten, sie wüssten von einem Vorfall in der Region. „Großbritannien und seine Partner ermitteln“, erklärte die britische Navy laut Reuters, ohne nähere Details zu nennen.

    Ein mutmaßlicher Angriff auf die zwei Tankschiffe trieb am Donnerstag den Ölpreis in die Höhe. Leichtes US-Öl und Nordseeöl der Sorte Brent verteuerte sich um jeweils mehr als einen Dollar auf 52,41 beziehungsweise 61,64 Dollar je Barrel (159 Liter).

    mo/sna/reuters/ap

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    Tags:
    Öltanker, Tanker, Erdöl, Rohöl, Öl, Oman, Iran