06:24 24 Januar 2020
SNA Radio
    Wirtschaft
    Zum Kurzlink
    1226195
    Abonnieren

    Bei der Abstimmung des Gaspipeline-Projekts Nord Stream 2 geht Dänemark von Umwelt- und Sicherheitsparametern aus und erachtet daher die südöstliche Route des Projekts als am akzeptabelsten. Dies gab der Leiter des Pressedienstes der dänischen Energieagentur (DEA) Toure Falbe-Hansen bekannt.

    „Nach der gegenwärtigen Einschätzung ist die Südostroute auf der Grundlage einer Reihe von Umwelt- und Sicherheitsparametern akzeptabler. Es gibt keine weiteren Kommentare zu den Aussagen von (dem russischen Energiekonzern) Gazprom vonseiten der DEA“, so der DEA-Leiter.

    Am Mittwoch hatte Gazprom-Vorstandsmitglied Sergej Kuznets mitgeteilt, dass Dänemarks mögliche Verzögerung beim Bau von Nord Stream-2 zu Verlusten führen könnte, die es früher oder später ausgleichen muss.

    Nord Stream 2 ist die zweite Ostsee-Pipeline zwischen Russland und Deutschland. Finanziert wird sie zur Hälfte vom russischen Staatskonzern Gazprom. Die andere Hälfte bezahlen fünf europäische Energieunternehmen: die BASF-Tochter Wintershall, OMV sowie Uniper, Royal Dutch Shell und die französische Engie.

    >>> Weitere Sputnik-Artikel: Noch viele Fragen offen: Geht Nord Stream 2 noch dieses Jahr in Betrieb? <<<

    Deutsche Regierungsvertreter wollen entgegen dem amerikanischen Druck am Nord Stream 2-Projekt festhalten. Die Bundesregierung hatte wiederholt mitgeteilt, dass es sich hierbei um ein rein wirtschaftliches Projekt handelt, dass die Energiesicherheit Deutschlands und Europas erhöhen werde.

    Auch Moskau stellte wiederholt klar, dass das Projekt nur wirtschaftliche Interessen nachkomme und gegen kein anderes Land gerichtet sei.

    >>> Weitere Sputnik-Artikel: BASF-Chef zu Nord Stream 2: Europa soll sich Einmischung der USA verbitten <<<

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren

    Zum Thema:

    Oktober 2000, Fernost: Kampfjet Su-24 blamiert die Navy bis auf den Kiel
    „Was sollen wir mit Litauen?“ – Russlands Außenminister a.D. Iwanow in Berlin
    Polen bildet Sonderstab zum Monitoring von Putins Handeln bei Welt-Holocaust-Forum
    Tags:
    Dänemark, Gazprom, Gaspipeline, Nord Stream 2