04:10 15 November 2019
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    Ein Luftschigff der „Zeppelin GmbH“ in Friedrichhafen (Archiv)

    Deutscher Maschinenbauer lässt sich in Sankt Petersburg nieder

    © AFP 2019 / BEHROUZ MEHRI
    Wirtschaft
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    Die deutsche „Zeppelin GmbH“ baut die Marktpräsenz in Russland aus. Der Baumaschinenkonzern möchte mit einer neuen Niederlassung von der großen Nachfrage nach Minengeräten und Baggern weiter profitieren: „Ein gutes Zeichen für die russischen Kunden, dass wir in Russland sind und auch bleiben werden“, so der Aufsichtsratschef.

    Der Vorsitzender der Geschäftsführung der Zeppelin GmbH kommentierte den Schritt gen Osten: „Die Eröffnung des neuen Standorts ermöglicht es uns, die Produktivität zu steigern, die Kosten zu senken und die Gewinne zu erhöhen.“

    Rund 17,5 Millionen Euro hat Zeppelin in eine neue Halle mit Servicewerkstatt, Ersatzteillager und Bürogebäude in der zweitgrößten Stadt Russlands investiert. Mit 42.000 Quadratmetern und 150 Mitarbeitern ist die Sankt Petersburger Niederlassung die größte des Unternehmens. Rund 140 Millionen Euro Umsatz macht Zeppelin in Russland und sechs weiteren Ländern im Osten – Tendenz steigend, berichtet die Zeitung Südkurier.

    An der Feier zur symbolischen Inbetriebnahme Anfang Juni nahmen die Wirtschaftsministerin von Baden-Württemberg Nicole Hoffmeister-Kraut und der Oberbürgermeister von Friedrichshafen Andreas Brand teil: „Das ist ein gutes Zeichen für die russischen Kunden, dass wir in Russland sind und auch bleiben werden“ unterstrich Brand, der auch Aufsichtsratschef von Zeppelin ist.

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    Nachfrage, Friedrichshafen, Niederlassung, St. Petersburg, Osten, Osten, Konzern, Markt, Maschinenbau, Russland, Russland, Deutschland