12:24 20 November 2019
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    Opec-Treffen in Wien (1. Juli 2019)

    Opec wird Erdöl-Förderlimit um neun Monate verlängern

    © REUTERS / LEONHARD FOEGER
    Wirtschaft
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    Das Ölkartell Opec wird die derzeit geltenden Förderbeschränkungen um neun Monate bis zum 31. März 2020 verlängern. Das erklärte der venezolanische Ölminister Manuel Salvador Quevedo Fernandez am Montag nach langen Beratungen in Wien.

    Die Opec will am Dienstag nun die zehn kooperierenden Staaten wie etwa Russland überzeugen, dieser Strategie ebenfalls zu folgen. Eine Einigung in dieser sogenannten „Opec+”-Runde gilt als sicher. Die wichtigsten Staaten der Runde, Saudi-Arabien und Russland, hatten am Wochenende beim G20-Gipfel im japanischen Osaka bereits eine entsprechende Übereinkunft getroffen.

    Die Verbraucher müssen sich daher auf steigende Preise beim Heizöl- und Benzin-Kauf einstellen.

    „Dieses Vorgehen der Opec ist ein klares Signal, um den Preis nach oben zu bringen”, sagte Cyrus de la Rubia, Chefvolkswirt der Hamburg Commercial Bank, der Deutschen Presse-Agentur (DPA).

    Preisanstieg

    Auch die Analysten der Commerzbank rechneten mit einem Preisanstieg. Am Montag legten die Ölpreise zunächst kräftig zu, fielen dann aber auf 65,19 US-Dollar pro Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent.

    Im Dezember hatten sich die „Opec+”-Staaten nach langen Verhandlungen darauf verständigt, 1,2 Millionen Barrel (159 Liter) Öl pro Tag weniger als im Oktober 2018 aus dem Boden zu pumpen. Die Kürzung wurde in den vergangenen Monaten nach Angaben der Internationalen Energieagentur (IEA) in Paris sogar übererfüllt.

    Die Opec-Länder haben sich zudem auf eine Kooperations-Vereinbarung verständigt, die am Dienstag den Nicht-Opec-Ländern präsentiert werden soll. Die Vereinbarung soll die Zusammenarbeit der 24 Länder weiter festigen. Opec-Generalsekretär Mohammad Barkindo wurde für weitere drei Jahre in seinem Amt bestätigt.

    ai/dpa

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    Erdöl, OPEC