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    Deutsche Bank baut sich um – und braucht dafür Milliarden: Summe genannt

    © AP Photo / Michael Probst
    Wirtschaft
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    Die Deutsche Bank hat einen umfangreichen Konzernumbau gestartet. Die genauen Kosten hierfür sind im Moment allerdings noch nicht benannt. Nun hat ein Insider gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters aus dem Nähkästchen geplaudert.

    Der Agentur zufolge rechnet der Konzern beim geplanten Konzernumbau mit Milliardenkosten. Die Schätzungen beliefen sich auf drei bis fünf Milliarden Euro, sagte eine mit der Angelegenheit vertraute Personen.

    Der Konzern soll eine Stellungnahme hierzu am Mittwoch abgelehnt haben.

    Wie die „Financial Times“ berichtet, die auch zuerst über die Kosten geschrieben hatte, wird die Bank wegen der Belastungen durch den Konzernumbau im laufenden Jahr einen Verlust machen.

    Konzernchef Christian Sewing hatte auf der Hauptversammlung Ende 2018 erklärt, er sei zu „harten Einschnitten“ vor allem bei der seit Jahren darbenden Investmentbank bereit.

    Hierbei wird auch die Belegschaft leiden. Insidern zufolge will das Geldhaus weltweit 15.000 bis 20.000 Stellen streichen – also ein Fünftel der Belegschaft von zuletzt rund 91.500 Mitarbeitern.

    Dabei wird die Bank außerhalb Europas seine Aktienhandels- und Zinshandelsgeschäfte voraussichtlich deutlich schrumpfen oder sogar komplett schließen. So soll Insidern zufolge das US-Aktienhandelsgeschäft auf ein Minimum reduziert werden, auch der Handel mit Staatsanleihen soll zusammengestrichen werden.

    ng/

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